Was (fast) alle tun

Aus Richtung Hill City führt die State Route 87 zuerst südlich, dann südwestlich verlaufend in den Custer State Park hinein. Sie trägt auf diesem Abschnitt den Beinamen Needles Highway Scenic Drive. Er rührt von den steilen Felsen her, die tatsächlich wie von Riesenhand in den Boden gesteckte steinerne Nadeln aussehen. Die spektakulärsten Formationen heißen Little Devil´s Tower, Cathedral Spires und Needles Eye. Die Strecke ist auf diesem Abschnitt extrem kurvenreich und führt zudem durch drei enge Tunnels. Der Reisende sollte für den mit zahlreichen prächtigen Ausblicken „gewürzten" Weg etwa das Anderthalb- bis Zweifache der Zeit planen, die er für gewöhnlich für eine rund 30 Meilen (knapp 50 Kilometer) lange Fahrt auf einer Landstraße benötigt.
Nach diesem Abschnitt ist die Abzweigung zur Wildlife Loop Road erreicht, einer Rundstrecke durch offenes Grasland. Dickhornschafe, Bergziegen, Wapitihirsche, wilde Truthähne und überhaupt nicht scheue Esel sind hier neben oder auch auf der Straße zu sehen. Zudem liegen eine Prairie Dog Town, also ein Gebiet mit besonders vielen Erdmännchen-Behausungen, und die Buffalo Corrals auf dem Weg. Auf Bisons kann man aber auch an ganz anderen Stellen des State Parks treffen, denn sie durchstreifen die Gegend in unterschiedlich großen Trupps. Während mächtigen Tiere Autos oft gar nicht wahrnehmen, werden Reisende, die sich den Tieren zu Fuß nähern, immer wieder zum Ziel (oder: zum Opfer) von Bison-Attacken.
Wieder zurück auf der SR 87, gelangt man auf dem Weg nach Süden unmittelbar nach Verlassen des Custer State Park in den Wind Cave National Park. Hier findet der Besucher kleine Erdmännchen bzw. große Bisons am ehesten im Süden des Parks, und zwar knapp nördlich bzw. knapp südlich des Visitor Center (bei Bison Flats).
Touren durch das unterirdische Höhlensystem werden mit Ausnahme von wenigen Feiertagen täglich angeboten. Alle beginnen am Visitor Center. In den Sommermonaten kann man sogar zwischen unterschiedlichen Touren wählen, die in der Regel zwischen einer und anderthalb Stunden lang sind. Für sämtliche Führungen im unterirdischen Höhlensystem von Wind Cave gilt jedoch: Warme Kleidung und festes Schuhwerk sind Pflicht. Schließlich muss man die stets gleichbleibende Temperatur von 11,7 °C aushalten und selbst auf der kürzesten Tour 150 Stufen bewältigen.
Was besonders schön ist

Unterirdisch noch sehenswerter als in der Wind Cave geht es knapp außerhalb des Nationalparks zu.
