What to do im Theodore Roosevelt National Park?
Was (fast) alle tun

Schon bevor er die leichter zugängliche South Unit des Parks erreicht, sollte der Reisende das Painted Canyon Visitor Center direkt am Interstate 94 (I-94)ansteuern. Das schon zum Nationalpark gehörende Gelände erlaubt den besten Überblick über die Badlands-Landschaft und ist gerade deshalb auch für die Zeit des Sonnenuntergangs hervorragend geeignet, wenn die schräg einfallenden Sonnenstrahlen die Schluchten und Kämme lange Schatten werfen und die verschiedensten Farben hervortreten lassen.
Die Zufahrt zur South Unit erfolgt über den Westernort Medora, in dem die (Roosevelt-)Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Im Park meint es die Tierwelt gut mit dem Besucher: Bisonherden, Wildpferde oder Erdmännchen-Siedlungen (Prairie Dog Towns) gibt es reichlich; sie sind kaum zu übersehen. So erreicht man eine große, reich bevölkerte Prairie Dog Town schon kurz nach dem Medora Overlook zu Beginn der insgesamt 35 Meilen (55 Kilometer) langen Rundstrecke durch die South Unit. Zu den schönsten Aussichtspunkten zählen der River Woodland Overlook (mit Blick auf den Little Missouri River), Scoria Point (mit Blick auf besonders kräftige Badlands-Farben) und der Buck Hill (mit 360°-Blick).
Gut eine Stunde muss man zwar einplanen, um von der South Unit zur North Unit zu gelangen, aber der Umweg lohnt sich. Denn in der North Unit sind die Farben noch satter. Und es ist noch ruhiger als in der South Unit, in der das Besucheraufkommen für US-amerikanische Nationalparkverhältnisse schon recht niedrig ist.
30 Meilen (knapp 50 Kilometer; hin und zurück) lang ist der Scenic Drive, eine Stichstraße durch den nördlichen Teil des Theodore Roosevelt National Park. Schon am Aussichtspunkt Longhorn Pullout verwöhnen die Grau-, Rot- und Brauntöne der Badlands das Auge des Betrachters. Am Cannonball Concretions Overlook demonstriert die Natur, wie unterschiedlich die Härte von unmittelbar nebeneinander abgelagerten Gesteinsarten sein kann: Wie die Eier von urzeitlichen Riesenvögeln thronen rundgeschliffene Sandstein-Ovale auf Resten von deutlich weicherem, schon fast komplett weggebröckeltem Gestein. Weitere empfehlenswerte Stopps sind River Bend Overlook und Oxbow Overlook.
Was besonders schön ist

Die Schönheit der Badlands erschließt sich am besten auf einer Wanderung durch die sich ständig leicht verändernde Landschaft, in der aber eines immer gleich bleibt: die vollkommene Ruhe. In der North Unit des Theodore Roosevelt National Park befindet sich dafür ein geradezu idealer Trail.
