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What to do am Mount Rushmore National Memorial?

Was (fast) alle tun

Mount Rushmore: Abraham Lincoln

Die Sicht auf die in den Stein gehauenen Päsidentenköpfe von der Borglum Viewing Terrace oder vom Amphitheater aus ist beeindruckend - keine Frage. Egal, wie man zum ausgeprägten Patriotismus der Amerikaner steht, der gerade hier regelrecht gepflegt wird - dem grandiosen Anblick und dem Respekt vor der technischen Meisterleistung wird sich niemand entziehen können.

Näher kommt man den Köpfen auf einem etwa eine Meile (anderthalb Kilometer) langen Rundweg, dem Presidential Trail, der auf seinem zentralen Abschnitt direkt unter dem Monument entlangführt, und der den Besucher immer wieder die Perspektive wechseln lässt. Gerade das ist ausgesprochen interessant und erlaubt überraschende Eindrücke. Man ergründet dabei z.B., wie es Gutzon Borglum gelang, Lincolns Augen so lebendig wirken zu lassen.

In der Besucherinformation nahe des Amphitheaters erfährt der Reisende Wissenswertes zur US-amerikanischen Geschichte - speziell natürlich in Bezug auf die Regierungszeiten der abgebildeten Präsidenten - und über die Entstehung von Mount Rushmore. Darunter folgende verblüffende Geschichte: Jeffersons Kopf war schon weitgehend fertiggestellt, und zwar zur Rechten Washingtons, als Borglum registrierte, dass der Berg nicht mehr genügend Felsmaterial für die Vollendung hergab. Daraufhin wurde das bis dahin Bearbeitete kurzerhand gesprengt und auf der linken Seite Washingtons neu begonnen.

Den Pathos, den die Amerikaner mit Mount Rushmore, ihrem Nationalheiligtum für den demokratischen Grundgedanken, verbinden, erlebt der Reisende am intensivsten, wenn er an einer der abendlichen Shows teilnimmt, bei denen die Präsidentenköpfe in das Licht kräftiger Strahler getaucht werden.

Nur sechs Jahre nach der Fertigstellung des Mount Rushmore National Memorial begannen lediglich 15 Meilen (knapp 25 Kilometer) entfernt die Arbeiten am Crazy Horse Memorial, das den Häuptling der Oglala Sioux auf einer Länge von 200 und in einer Höhe von 170 Metern auf einem Pferd reitend zeigen soll - zehn Mal so groß wie die Präsidentenköpfe. Auch über 60 Jahre danach ist nicht viel mehr als der Kopf des Kriegers aus dem Fels geschlagen; die geplanten restlichen Umrisse kann man anhand von Farbmarkierungen bloß erahnen. Dafür wird den meisten Reisenden ein Blick von der an der „Baustelle" vorbeiführenden US 16 reichen; das erspart das üppige Eintrittsgeld und den verkitschten Reklamerummel im direkten Umfeld.

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