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What to do im Sequoia & Kings Canyon National Park?

Was (fast) alle tun

Kings Canyon National Park

Fährt man von Süden her in den Sequoia-Teil des Doppelparks ein, startet etwa fünf Meilen (acht Kilometer) nach dem Foothills Visitor Center ein Straßenabschnitt, der in Sachen enge Serpentinen selbst für US-amerikanische Nationalparkverhältnisse fast einzigartig ist.

Ungefähr 90 Prozent der Haarnadelkurven liegen hinter einem, wenn man nach Westen in die neun Meilen (gut 14 Kilometer) lange Zufahrt zur Crystal Cave einbiegt. Eintrittskarten für die zwischen 10 und 15 Uhr beginnenden Führungen sollten vorab im besagten Foothills Visitor Center erworben werden. Die Höhle ist aus Marmor, der vom Wasser allmählich gelöst und dann wieder abgesetzt wird - und zwar als Stalaktiten, Stalagmiten und Säulen.

Zurück auf der Hauptstraße, ist bald der Giant Forest erreicht. Hier haben die Riesenbäume Namen. Es gibt z.B. die Four Guardsmen, eine Vierergruppe von Mammutbäumen, die das Giant Forest Village beschützt, und natürlich den General Sherman Tree, eines der größten Lebewesen der Welt. Er ist fast 84 Meter hoch, hat einen Umfang von mehr als 31 Metern und ist 3.500 Jahre alt. Als er zu wachsen begann, startete man in Ägypten gerade mit dem Bau der Felsengräber im Tal der Könige. Rund um den General Sherman Tree und im Giant Forest gibt es zahlreiche Wanderwege; einer davon ist der eine Zweidrittelmeile (einen Kilometer) lange Rundweg Big Trees Trail, der am Giant Forest Museum anfängt und mit Erläuterungen zu den Riesenbäumen auf Farbtafeln aufwartet.

Eine Abzweigung im Giant Forest nach Osten führt zu Auto Log und Tunnel Log. Von hier stammen die oft gesehen Fotos eines Autos, das der Länge nach durch einen ausgehöhlten, liegenden Baum bzw. ganz einfach durch ein Loch in einem aufrecht stehenden, ansonsten vollständig intakten Stamm fährt.

Zwischen dem Sequoia- und dem Kings Canyon-Teil des Doppelparks gibt es keine Verbindung. Man muss den Sequoia-Teil bei Grant Grove (dort erneut eine Ansammlung von Mammutbäumen mit dem General Grant Tree als Protagonisten) zuerst verlassen und sich dann über eine Strecke von 30 Meilen (knapp 50 Kilometern) dem Kings Canyon-Teil nähern. Schon diese Annäherung ist ein Fest für die Augen. Highlights sind der Abschnitt der Straße, auf dem sie sich in den Canyon des South Fork Kings River zwängt, der Aussichtspunkt Junction View und die links der Straße gelegenen Grizzly Falls.

In Cedar Grove, einem Tal, das Flüsse geschliffen und Gletscher weiter vertieft haben, ist wieder Nationalparkgebiet und bald darauf auch das Ende der Straße erreicht. Von hier kann man auf dem fünf Meilen (acht Kilometer; hin und zurück) langen River Trail die wunderschöne Gebirgswiese Zumwalt Meadow passieren und dann nach dem Überqueren einer kleinen Hängebrücke die Aussichten auf die Roaring River Falls und zur anderen Seite auf das pittoreske Tal Cedar Grove genießen. Die Distanz der Wanderung lässt sich übrigens sowohl halbieren als auch auf eine halbe Meile (knapp einen Kilometer; hin und zurück) kürzen, indem näher an den Wasserfällen gelegene Parkplätze als Ausgangspunkte gewählt werden.

Was besonders schön ist

Insider-Tipp: Sonnenuntergang Insider-Tipp: Canyon

  • In Canyons und zwischen Bäumen, den beiden Dingen, für die der Doppelpark berühmt ist, hat man in aller Regel keine Chance, einen Sonnenuntergang in seiner vollen Schönheit zu genießen. Im Sequoia & Kings Canyon National Park gibt es jedoch eine Ausnahme.
  • Auch inmitten des relativ stark besuchten Giant Forest des Sequoia-Teils kann man erstens seine Ruhe haben und zweitens auf einer leichten Wanderung schon einmal einen Vorgeschmack auf die eindrucksvollen Canyons des anderen Teils vom Doppelpark bekommen (Foto: © Alison Slippey).