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What to do auf der Highway No 1 Scenic Route?

Was (fast) alle tun

Monterey Aquarium

Klug ist es, die Küstenstraße von Nord nach Süd zu befahren, denn so hat man den Pazifik stets zur Rechten des Fahrzeugs. Für die Stopps - und die wird manwegen der wunderschönen Szenerie häufig einlegen - braucht man nur nach rechts von der Straße zu rollen und nicht stets als Linksabbieger auf den Gegenverkehr zu achten.

Einer der Höhepunkte des Highway No 1 ist Monterey, Schauplatz des John Steinbeck-Bestsellers „Cannery Row - Straße der Ölsardinen". Die Cannery Row gibt es heute noch; von Fischverarbeitungsbetrieben jedoch keine Spur mehr. Sehr touristisch und wenig empfehlenswert kommt sie daher - mit zwei Ausnahmen, einer kleinen und einer ganz großen. Zum einen sind die Fischrestaurants in der kurzen, gen Pazifik führenden Straße einen Besuch wert, und zum anderen ist das Monterey Bay Aquarium eines der weltweit besten seiner Art. Gläserne Tanks nehmen mehrere Stockwerke ein und vermitteln den Eindruck, viele Meter in die Tiefe des Meeres vorzudringen. Taucher lassen sich einige Male am Tag in die Tanks hinab und füttern die Fische.

„Erst bezahlen, dann genießen" heißt es auf dem 17MileDrive zwischen Pacific Grove und Carmel. Die kostenpflichtige Privatstraße führt direkt an der Küste entlang, an den Villen der Reichen und Schönen, am Golfplatz von Pebble Beach, an einer Robbenkolonie und an der Lone Cypress, die sich ganz allein auf einem Felsen festkrallt. Das blitzsaubere Carmel war früher ein Künstlerort und ist heute ein Rückzugsort der Begüterten. In den späten 1980er Jahren wurde Clint Eastwood Bürgermeister des Städtchens, was Carmels Popularität weiteren Auftrieb verlieh.

Nach Süden schließt sich der rund 90 Meilen (145 Kilometer) lange Küstenabschnitt Big Sur an. Recht schmal, kurvenreich, mit zahlreichen Steigungen und Gefällstrecken folgt die Straße der Kontur des Küstengebirges, gibt schwindelerregende Blicke über Küste und Berge frei, schlängelt sich bisweilen wieder bis auf Strandhöhe hinunter. Nur selten sieht man Zeichen der Zivilisation; die Gegend ist bis heute eine unverfälschte Naturlandschaft geblieben.

Am Ende des Big Sur-Abschnitts lädt Hearst Castle hoch über der Ortschaft San Simeon zu einem Besuch ein. Der Pressemogul William Randolph Hearst hat hier einen Palast errichten lassen, der die Grenzen zum Kitsch beständig überschreitet, eine kunterbunte Mischung aller möglichen Kunstrichtungen ist ... und trotzdem mit seinem Prunk eine nicht zu bestreitende Anziehungskraft ausübt.

In Santa Barbara, nur noch etwa 60 Meilen (rund 100 Kilometer) von Los Angeles entfernt, fühlt man nicht nur durch die Franziskaner-Mission an die Gründungszeit der Stadt erinnert. Alle Bauten müssen im historischen mexikanisch-maurischen Stil konstruiert werden. Hervorstechendes Beispiel ist das County Courthouse in der Anacapa Street. Abends sind die State Street mit ihren kleineren Brauereien (micro breweries) und Stearn´s Wharf, ein ins Meer hinausragender Steg mit Restaurants, Shops und Cafés Anlaufpunkte erster Wahl.

Was besonders schön ist

Julia Pfeiffer Burns State Park   Pinnacles National Monument

  • Reiseführer schwärmen stets in den höchsten Tönen vom Küstenabschnitt Big Sur. Aber praktisch niemals geben sie einen konkreten Hinweis, was besonders schön ist und vor allem, wo man es finden kann. Und dieses Finden ist in Big Sur alles andere als leicht, denn ganz bewusst hat man darauf verzichtet, die Gegend touristisch zu entwickeln.
  • Auf einem kleinen Abstecher vom Highway No 1 kann man zunächst etwas für seine Bildung tun und dann an ungewohnter Stelle einen nicht zu verachtenden Vorgeschmack auf die Nationalpark-Szenerie des Südwestens genießen.