What to do im Monument Valley Tribal Park?
Was (fast) alle tun

Das Monument Valley ist vorrangig Autofahrergebiet - kurze Ausstiege ja, längere Wanderungen eher nein. Dafür ist die 17 Meilen (27 Kilometer) lange Rundstrecke so spektakulär, dass man wenig vermissen wird. Sie führt direkt vorbei an Gesteinsformationen mit so illustren Namen wie Elephant Butte oder Totem Pole.
Allerdings ist die Strecke ungeteert und in ziemlich katastrophalem Zustand. Sie ist anfangs steil, stets staubig und übersät von radaufhängungsgefährdenden Riesenlöchen. Da hilft nur, sich Zeit zu nehmen und extrem vorsichtig zu sein. Die Ausblicke allerdings sind so wundervoll, dass man die Mühen schnell vergisst ....
Eine Alternative ist, den eigenen Wagen am Eingang des Parks stehen zu lassen und an einer der Kleinbus-Touren teilzunehmen, die von Indianern angeboten werden (Kontakt über das Visitor Center). Das hat den Vorteil, dass man in Gebiete des Parks gelangt, die für private Pkw gesperrt sind, wie z.B. das Mystery Valley mit einer Vielzahl historischer Wohnbauten der Anasazi-Indianer.
Was besonders schön ist

- Sonnenuntergänge sind in den Parks des amerikanischen Südwestens fast überall besonders spektakulär. Nichtsdestotrotz gibt es auch so weit oben noch Unterschiede, und das Monument Valley liegt in der Hitliste ganz weit vorn. Den Charme macht aus, dass zu der wahrgenommenen „Verfärbung" des Gesteins der Schattenwurf von einer der riesigen Formationen auf die nächste dazukommt. Der schönste Platz, um gerade in solchen Blicken zu schwelgen, befindet sich keineswegs innerhalb des Parks.
- Nur wenige Meilen vom Monument Valley entfernt, für US-amerikanische Verhältnisse also geradezu um die Ecke, liegen gleich drei ganz unterschiedliche Sehenswürdigkeiten, die der Reisende sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte - zumal er nur zwei oder drei zusätzliche Stunden dafür einplanen muss.
