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What to do im Grand Canyon National Park?

Was (fast) alle tun

Cape Royal im Grand Canyon NP

Am South Rim wie am North Rim ist eine Fahrt zu den verschiedenen Aussichtspunkten die beste und geeignetste Weise, sich dem Grand Canyon - im wahrsten Sinne des Wortes - zu nähern. Dabei macht es keinerlei Probleme, an Teilen des South Rim während der Hauptreisezeit auf die Shuttle Buses angewiesen zu sein. Sie verkehren in kurzen Taktzeiten und fahren mit der gleichen (niedrigen) Geschwindigkeit, wie sie auch für Autos gelten würde.

Es empfiehlt sich, an einem der Aussichtspunkte auszusteigen, einige hundert Meter in der Nähe der Canyon-Kante mit bestem Blick in die atemberaubende Schlucht entlang zu wandern (z.B. zwischen Powell und Hopi Point) und an einem der nächsten Stopps wieder in den Bus zurückzukehren. Zu den schönsten Aussichtspunkten zählen Yavapai Point, der auch für den Sonnenuntergang geeignete Hopi Point, Mojave Point mit Blick auf den Colorado und Grandview Point mit einem dem Name gerecht werdenden Panorama (jeweils South Rim) sowie Bright Angel Point, Point Imperial und Cape Royal mit einem natürlichen Fenster in den nahe gelegenen Felsen (jeweils North Rim).

Insbesondere auf dem Bright Angel Trail, der in zentraler Lage am South Rim startet, wagen sich Besucher gern zumindest ein kurzes Stück hinab, um ein wenig echte Canyonwelt zu spüren.

Den im März 2007 eingeweihten und von großem Medieninteresse begleiteten Skywalk, eine frei schwebende, 20 Meter über die Kante des Canyon ragende gläserne Plattform, wähnen viele Reisende nahe des Grand Canyon Village am South Rim. In Wirklichkeit jedoch ist der Skywalk 250 Meilen (rund 400 Kilometer) entfernt in der Hualapai Indian Reservation im schwer zugänglichen Bereich Grand Canyon West zu finden - 50 Meilen (80 Kilometer) östlich der US 93 zwischen Kingman in Arizona und Las Vegas in Nevada. „Fotografieren verboten" gilt auf dem Skywalk, um dessen beide Zugänge mit der Zeit ein zweigeschössiges Besucherzentrum mit Kino, Museum, Restaurants und Konferenzräumen errichtet werden soll. Der Preis für einen Gang auf dem Skywalk, den zeitgleich bis zu 120 Menschen betreten dürfen, liegt insgesamt bei rund 80 Dollar. Man muss nämlich das komplette „Grand Canyon West Entrance Package" (oder auch: „The Spirit") ordern. Es beinhaltet zusätzlich z.B. einen Shuttle Service zu verschiedenen Aussichtspunkten und eine Pferdekutschen-Fahrt zur Hualapai-Ranch.

Was besonders schön ist

Insider-Tipp: Mittelweg Insider-Tipp: Märchenwelt

  • Ist man bis an die bekannteste und wohl auch schönste Schlucht der Welt gereist, dann sollte man sich den Gang durch einen Teil der Erdgeschichte nicht entgehen lassen. Es ist erlebenswert, wie sich die Farben, die Formationen und die Schichtungen des Gesteins verändern, wenn man in den Canyon „hineintaucht".

Allerdings: Weder die extrem beschwerliche, hin und zurück in einem Tag praktisch nicht zu bewältigende und an eine zahlenmäßig limitierte Erlaubnis der Parkverwaltung gebundene Wanderung bis an den Colorado noch eine beliebig kurze oder lange Stippvisite auf dem stets übervollen Bright Angel Trail wird für den Großteil der Grand Canyon-Besucher die ideale Wahl sein. Aber wie so oft gibt es ihn auch hier, den Mittelweg - und sogar einen am North Rim und einen (noch schöneren) am South Rim.

  • Auf der Autoroute zwischen North und South Rim findet man eine Sehenswürdigkeit, die noch vor zehn bis zwanzig Jahren kaum bekannt war. Erst in jüngster Zeit ist hier eine Art Märchenwelt aus Sandstein, die so rein gar nichts mit den ansonsten eher weiten, ausladenden Landschaften des Südwestens gemein hat, für den Reisenden zugänglich geworden - ein schmales Felsenlabyrinth als Traum für jeden (Hobby-)Fotografen.