usa-tour.org - Sie reisen, wir planen.

Sie reisen, wir planen.

Home
Drucken

What to do im Death Valley National Park?

Was (fast) alle tun

Zabriskie Point im Death Valley NP

Von Las Vegas kommend, kann der Reisende den Besuch des Death Valley National Park mit einem atemberaubenden Überblick von Dante´s View beginnen. 13 Meilen (21 Kilometer) lang klettert die Straße von einer Abzweigung kurz hinter der Parkgrenze auf fast 1.770 Meter hinauf. Der Aussicht ist bei klarem Wetter unvergleichlich: Man blickt sowohl auf Badwater, den tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre (86 Meter unter dem Meeresspiegel), als auch weit im Westen auf den Mount Whitney, den höchsten Gipfel auf dem zusammenhängenden Staatsgebiet der USA. Die Salzpfanne eines ausgetrockneten Sees liegt unter einem, und man schaut bis zu den Sanddünen bei Stovepipe Wells.

Wieder auf der Hauptstraße, wird kaum jemand die Mondlandschaft von Zabriskie Point, die wegen der im Gestein enthaltenen Metallverbindungen vielfarbig schimmernde Artists Palette und einen zumindest kurzen Gang in der Salzpfanne entweder bei Badwater oder auf Devil´s Golf Course auslassen. Ein weiteres Ziel sind die schon von Dante´s View aus ins Auge gefassten Sanddünen. Inwiefern dann die Zeit noch reicht, um dem relativ weit entfernten Scotty´s Castle einen Besuch abzustatten, das sich der exzentrische Kunstreiter Walter Scott Mitte des vorigen Jahrhunderts in die Wüste bauen ließ, hängt von den individuellen Reiseplänen ab.

Was besonders schön ist

Insider-Tipp: Übernachtung Insider-Tipp: Sonnenuntergang

Insider-Tipp: Trails

  • Das Death Valley hat viel zu bieten. Aber es zählt weder zu den schnell zu erreichenden noch zu den flächenmäßig überschaubaren Schönheiten des Südwestens. Reist man z.B. von Las Vegas aus an, so ist die kürzeste Anreisestrecke 120 Meilen (190 Kilometer) lang. Da die Strecke nicht etwa per Interstate zurückzulegen ist und damit entsprechende Tempolimits gelten, sind rund zweieinhalb Stunden einzuplanen.

Noch einmal deutlich niedriger liegen die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Park, wo die Entfernungen auch nicht zu vernachlässigen sind. 27 Meilen (fast 45 Kilometer) beträgt z.B die Distanz zwischen der Parkgrenze (von Las Vegas kommend) und Badwater, 36 Meilen (knapp 60 Kilometer) sind es von dort bis zu den Sanddünen und dann nochmals 36 Meilen bis Scotty´s Castle. Es wäre zu schade, diesen Sehenswürdigkeiten nicht gerecht werden zu können. Lösen kann man die Crux mit einer Übernachtung im Park, für die es sich vor dem Hintergrund der in Regel ja sehr akzetapblen Hotel- und Motelpreise in den USA wirklich lohnt, einmal etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Ganz nebenbei erwirbt man damit die ansonsten wegen der langen Anreise praktisch ausgeschlossene Möglichkeit, einen Sonnenaufgang im Death Valley zu erleben. Dafür gibt es im Nationalpark - genau wie für den Sonnenuntergang - einige phantastische Plätze.

  • Auf Grund der klimatischen Verhältnisse im Death Valley National Park sollte man sich keinesfalls überanstrengen. Deshalb ist das Gebiet auch richtigerweise kein Wanderparadies. Andererseits braucht man aber auch nicht gänzlich darauf zu verzichten, diese einzigartige Landschaft auf kurzen Fußwegen zu erleben. Die Chance dazu bietet sich z.B. in einer engen Schlucht oder bei einem kurzen Anstieg in kühlendem Wind. Keiner der beiden beeindruckenden Wege ist hin und zurück länger als zwei Meilen (gut drei Kilometer), und der erste kann zudem noch beliebig verkürzt werden.