What to do im Canyon de Chelly National Park?
Was (fast) alle tun
Am Rande des Schluchtengewirrs führen zwei Panoramastraßen entlang, die für unterschiedliche Tageszeiten prädestiniert sind: Der 17 Meilen (27 Kilometer) lange North Rim Drive bietet wegen des Sonnenstandes am Morgen die besten Blicke, und den 19 Meilen (31 Kilometer) langen South Rim Drive nimmt man sich am besten nachmittags vor, um gegen Abend an seinem Ende am Spider Rock anzukommen. Der Schatten der umliegenden Schluchtwände wandert dann wie in Zeitlupe an der vom Canyongrund rund 240 Meter hoch aufragenden, immer rötlicher schimmernden Felsnadel empor.
Zuvor sollte der Reisende sich an einigen der Aussichtspunkte Blicke auf die zum Teil noch intakten indianischen Felswohnungen gegönnt haben. Besonders empfehlenswert ist das am Junction Overlook mit der Junction House Ruin und vor allem am White House Overlook. Hier beginnt nämlich der einzige frei zugängliche Wanderweg hinab in den Canyon. Der drei Meilen (knapp fünf Kilometer; hin und zurück) lange Weg ist ob des zu überwindenden Höhenunterschieds zwar durchaus recht anstrengend, belohnt aber durch den Abwechslungsreichtum der durchwanderten Umgebung und insbesondere den Umstand, dass man die gerade noch vom Canyonrand bewunderte White House Ruin eine Weile später unmittelbar vor sich hat.
Bei der Fahrt entlang des North Rim gehören Antelope House Overlook (diese Klippenwohnung wurde nach einer über ihr zu erkennenden Felszeichnung benannt) und Mummy Cave Overlook mit Blick auf die größte Wohnanlage des Parks zu den besten Gelegenheiten für einen Stopp.
Was besonders schön ist

Die Straßen im Canyon de Chelly weisen eine Besonderheit auf. Die kann man mit einem kleinen Trick nutzen, um ausgetretene Pfade zu verlassen und ohne Zeitverlust eine überaus reizvolle Gegend zu erkunden, die der weniger gut informierte Reisende garantiert verfehlt.

