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What to do im Bryce Canyon National Park?

Was (fast) alle tun

Bryce Canyon NP: Cathedral

Die 17 Meilen (27 Kilometer) lange Stichstraße in den Park führt vorbei an etlichen faszinierenden Aussichtspunkten bis zum Yovimpa Point in fast 2.800 Metern Höhe. Zu den besonders sehenswerten Stopps zählen Bryce Point, Fairview Point und Rainbow Point.

Nahe des einzigen Park-Eingangs liegen ganz am Anfang der Stichstraße Sunrise Point und Sunset Point. Nomen est omen: Die Aussichtspunkte bieten speziell zu Sonnenaufgang bzw. zu Sonnenuntergang - aber eigentlich auch zu allen anderen Zeiten - atemberaubende Ansichten des schräg vor und unter ihnen liegenden Fels-Irrgartens.

Weil diese Punkte einerseits so viel bieten und andererseits so leicht zu erreichen sind, werden sie von Besuchern geradezu überrannt. Die große Mehrheit bleibt an der Oberfläche, d.h. verglichen zur gesamten Besucherzahl machen sich nur wenige Menschen die Mühe (eigentlich: die Freude), in das steinige Labyrinth hinunterzuwandern. Wenn überhaupt, dann tun sie das auf dem vom Sunrise Point zugänglichen Queens Garden Trail oder dem am Sunset Point beginnenden Navajo Trail.

Was besonders schön ist

Insider-Tipp: Im Canyon wandern Insider-Tipp: Sonnenauf- und -untergang

Insider-Tipp: Sternengucker kodachrome_state_park  

Insider-Tipp: Wanderung

  • Nur wer sich in den Canyon hinabtraut, erlebt die Felsen-Wunderwelt in ihrer ganzen Schönheit. Je nach eigener Leistungsfähigkeit und Erlebnisfreude sowie zur Verfügung stehender Zeit eignen sich dafür besser als die meist begangenen Wege:
    - eine einfach zugängliche, mit leichter bis mittlerer Anstrengung zu bewältigende, insgesamt drei Meilen (knapp fünf Kilometer) lange Kombination zweier Trails durch Felsbögen und zwischen Steinnadeln; besonders empfehlenswert ist der Start ab etwa drei Stunden vor Sonnenuntergang, man erlebt dann das Längerwerden der Schatten und das Erröten der Felsen direkt um sich herum (und ist trotzdem rechtzeitig vor dem Sunset wieder zurück im Ausgangsbereich)
    - eine einfach zugängliche, (nur) auf dem ersten und dem letzten Abschnitt besonders anstrengende, fünfeinhalb Meilen (neun Kilometer) lange Rundwanderung hinab in einen nicht direkt im Zentrum des Steinreichs gelegenen Bereich mit Steintürmen und kathedralenartigen Felsformationen in den Wänden einer Bruchkante
    - eine anstrengende, acht Meilen (13 Kilometer) lange, aber dafür geradezu atemberaubende Rundwanderung von einem knapp außerhalb des Parks gelegenen Startpunkt durch bizarre Felszinnen, vorbei an einem natürlichen Steinbogen, hinein in die an ein Amphitheater erinnernde Nationalpark-Mitte; auch für Vielgereiste eine der schönsten Wanderungen der Welt.
  • Sonnenaufgang und Sonnenuntergang betrachtet vom Sunrise bzw. Sunset Point sind ein Fest für die Sinne, kein Zweifel. Aber es ist ein Fest mit vielen Zuschauern. Vor allem am Sunset Point ist das Stimmengewirr groß und sind die Auslösegeräusche der Kameras nur allzu verbreitet, wenn die Sonne sich anschickt, rot hinter den Felswänden unterzugehen. Zumindest die Besucher, die mehr als einen Tag im Bryce Canyon verbringen, sollten sich ruhigere, romantischere und dabei genauso beeindruckende Plätze für den Blick auf Sonnenunter- und -aufgang gönnen.
  • In der Regel zweimal pro Monat gibt es des Nachts eine ganz spezielle (und dazu noch kostenlose) Möglichkeit, von der Ruhe und der Abgeschiedenheit des Bryce Canyon National Parks zu profitieren, ganz besonders empfehlenswert für Sterngucker und Mondsüchtige.
  • Nur ein paar Meilen entfernt vom Bryce Canyon National Park liegt der Kodachrome Basin State Park abseits der Besucherströme. Den an intensive Farbfotografie angelehnten Namen hat er von der National Geographic Society bekommen, und das nicht umsonst. Mit dem Auto kann man in diesem State Park z.B. den Chimney Rock erreichen, einen isoliert in einer Ebene stehenden 20 Meter hohen Felsen. Solche Kalksteinfelsen kommen hier so häufig vor wie nirgends sonst auf der Welt. Eine leichte,nur etwa eine halbe Meile (knapp einen Kilometer; hin und zurück) lange Wanderung führt zum jüngsten Arch des Bundesstaats Utah. Dieser Felsbogen ist erst in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts entdeckt worden.
  • Rund 60 Meilen (etwa 100 Kilometer) norwestlich vom Bryce Canyon National Park kann man eine mäßig anstrengende Wanderung mit einem wunderschönen Anblick und einem erfrischenden Bad an ihrem Ziel verbinden.