usa-tour.org - Sie reisen, wir planen.

Sie reisen, wir planen.

Home
Drucken

What to do an der Oregon Coast?

Was (fast) alle tun

Cape Meares Lighthouse

Die Fahrt auf der US 101 führt den Reisenden an so manchem Punkt vorbei, an dem sich das Anhalten und Verweilen lohnen. Auf dem Weg von Süd nach Nord mag da zuerst das Städtchen Bandon zu nennen sein, an dessen Strand sich zerklüftete Felsformationen erheben, die sich vor allem beim Sonnenuntergang in bestem Lichte zeigen. In dem Ort mit seinem beschaulichen Hafen und vielen liebevoll renovierten Häusern hat sich eine Künstlerkolonie etabliert.

Etwas weiter nördlich beginnt ein Küstenabschnitt, der über eine Länge von etwa 35 Meilen (rund 55 Kilometer) von zum Teil riesigen Sanddünen geprägt ist. Zentrum dieser Gegend ist das Oregon Dunes Recreation Area. Winde, Meeresströmungen und die Gezeiten haben den Sand sozusagen ins Landesinnere geschoben und zu bis zu 90 Meter hohen Formationen aufgetürmt.

In Newport empfiehlt sich ein Spaziergang entlang der Promenade des Fischereihafens, an den eine Zeile viktorianischer Häuser grenzt. Die eigentliche Attraktion der Stadt aber ist das bekannte Oregon Coast Aquarium unter anderem mit Haien, die in Glastunneln über die Köpfe der Besucher hinwegziehen.

Rund 25 Meilen (40 Meilen) weiter zweigt kurz nach Oretown eine Straße gen Westen nach Pacific City ab. Das ist der Startpunkt der sehenswerten Three Capes Scenic Route, auf der man zunächst Cape Kiwanda mit spektakulären Wellen, Surfern und einer riesigen erkletterbaren Sanddüne erreicht. Es folgen Cape Lookout mit direktem Zugang zu einem schönen Sandstrand und Cape Meares mit einem kostenlos zu besichtigenden Leuchtturm.

Wieder zurück auf der US 101 kommt der Reisenden bald darauf in Cannon Beach an, dem recht mondänen und damit teuren der Treffpunkt der Portland-Schickeria. Umfragen zufolge ist der Stand von Cannon Beach der beliebteste Oregons.

Kurz vor der Grenze zu Washington folgt dann noch Astoria, die älteste US-amerikanische Siedlung westlich der Rocky Mountains. Im Fort Clatsop National Memorial ist dort die Hütte nachgebaut, in der Lewis&Clark während ihrer Expedition zur Entdeckung des amerikanischen Westens Anfang des 19.Jahrhunderts einen kompletten Winter verbrachten. Noch interessanter an dem Städtchen mit viktorianischem Charme mag für Manchen die Astoria Column sein, deren Außenwände mit Reliefs zur Geschichte des Nordwestens verziert sind. Im Innern führen 164 Stufen zu einer Aussichtsplattform, die einen phantastischen Überblick über die Oregon Coast, die Mündung des Columbia River und hinüber in den Staat Washington erlaubt.

Was besonders schön ist

Insider-Tipp: Unterschätzter Ort

Wenn man schon an der Küste des Pazifiks unterwegs ist, dann sollte man auch dort übernachten, wo man ihn sieht und seine Wellen rauschen hört. Das geht z.B. in einem Ort, der in den gängigen Reiseführern praktisch nicht vorkommt.