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What to do in der Hells Canyon National Recreation Area?

Was (fast) alle tun

Hells Canyon

Der Hells Canyon ist mit dem Auto - für US-amerikanische Verhältnisse - nur sehr schwer zu erreichen. Die wenigen Straßen sind meist unbefestigt und nur mit Allradantrieb befahrbar. Komplett auf geteerten Straßen klappt es nur im Süden. Am attraktivsten ist dort die Anfahrt von Idaho aus. Bei Cambridge zweigt die State Route 71 in nordwestlicher Richtung von der US 95 ab.

Schon bald hat der Reisende auf der schmalen Straße die Felswände direkt rechts von sich, während links der Blick hinab auf den Snake River lockt. Diesen Blick sollte sich der Fahrer nicht zu oft gönnen, denn die steil bergab führende Straße, die aber in einem ausgesprochen guten Zustand ist, mäandert über viele, viele Meilen durch eine Unzahl von Kurven. Man sollte genügend Zeit für die Strecke einplanen, denn erstens erlaubt die Wegführung nur ein geringes Tempo, zweitens fällt Überholen völlig aus und drittens ist die Landschaft so wunderschön, dass man sie genießen und nicht bloß durchfahren sollte.

Unten am Fluss angekommen, kreuzt die Straße den Snake River zwei Mal: auf dem Brownlee Dam und auf dem Oxbow Dam. Sie endet schließlich am Hells Canyon Dam. Alle Dämme wurden zur Elektrizitätsgewinnung errichtet. Am Oxbow Dam kann man auf der State Route 86 wieder den Aufstieg beginnen. Hier auf dem Territorium des Bundesstaates Oregon bietet sich die beste Möglichkeit für einen Blick hinunter in den Canyon: Zu den meisten der ohnehin nicht sehr zahlreichen Aussichtspunkte muss man lange Anfahrtswege auf nicht befestigten Straßen in Kauf nehmen, aber der Hells Canyon Overlook macht eine Ausnahme. Er ist über die nach rechts abzweigende, gut befahrbare Forest Road 39 zu erreichen und gewährt einen grandiosen Überblick - allerdings ist der Snake River von hier aus durch Berge verdeckt.

Was besonders schön ist

Insider-Tipp: Bären

Mit dem Auto und zu Fuß ist der Reisende schon oft und weit genug unterwegs. Da lockt ein ganz anderes Verkehrsmittel, mit dem dazu noch eine wirklich gute Chance besteht, ganz dicht an die am Canyon-Grund lebenden Bären heranzukommen.