usa-tour.org - Sie reisen, wir planen.

Sie reisen, wir planen.

Home Städte Savannah
Drucken

What to do in Savannah?

Was (fast) alle tun

Forsyth Park

Savannah liegt in Georgia - kein Zweifel. Trotzdem sei es hier erlaubt, die nach wie vor sehr aktive Hafenstadt, die früher viel Geld am Baumwollhandel verdiente, im Zusammenhang mit South Carolina vorzustellen. Immerhin erreicht man, von Norden auf der US 17 kommend, das Begrüßungsschild von Georgia erst auf der riesigen Brücke, die in Savannahs Zentrum hineinführt.

Savannah, das genauso charmant und speziell wie das benachbarte Charleston wirkt, dabei jedoch den Hang zum leicht Morbiden nicht ganz verbergen kann (oder will), ist am Reißbrett geplant worden. Bei den Planungen ließ man Platz für 24 kleine Parks mit Brunnen und Statuen, umgeben von Stadtvillen mit herrlichen Gärten und schmiedeeisernen Zäunen. 21 von diesen Parks gibt es noch heute. Zu den sehenswertesten zählen der Wright Square und der nördliche Abschnitt des Forsyth Park, beide an der Bull Street gelegen.

Ein anderes Charakteristikum von Savannah sind die Eichenalleen, die die Stadt an verschiedenen Stellen durchziehen. Bisweilen sind sie kilometerlang und vermitteln mit ihren ineinander übergehenden Baumkronen eine Art Tunneleindruck. Ein hervorragendes Beispiel dafür sind einige Meilen südlich des Zentrums der Victory Drive und die Washington Avenue. In dem Rechteck, das diese Straße zusammen mit der Abercorn Street und der Waters Avenue aufspannen, kann der Reisende zudem noch prächtige Wohnhäuser auf großzügigeren Grundstücken als in der Stadtmitte bestaunen.

Ganz im Norden des Zentrums, unweit des Savannah River, ist ein kleines Areal nahe der Kreuzung von Jefferson Street und St. Julian Street vom Straßenverkehr befreit worden. Hier auf dem ehemaligen Gelände des City Market boten schon vor 200 Jahren Bauern und Fischer ihre Waren feil; heutzutage beherrschen einladende Shops, Restaurants unterschiedlicher Preisklassen, Delikatessengeschäfte und Kunstgalerien die Szene.

Noch ein wenig weiter nördlich, nun direkt am Fluss, findet man die Historic Savannah Waterfront, wo ehemaligen Lagerhäusern bewusst ihre verwitterten Fassaden belassen wurden. Ihr Innenleben jedoch stellte man auf Restaurants, Bars und kleine Läden um - sehr touristisch, aber zumindest einigermaßen attraktiv.

Was besonders schön ist

Insider-Tipp: Park Insider-Tipp: Hausbesuch

Insider-Tipp: Lokaltermin

  • Reiseführer listen gern den Chippewa Square neben dem Forsyth Park und dem Wright Square unter den anziehendsten Parks Savannahs auf. Viel eher gebührt diese Position einem anderen Park, an dem dazu auch noch eine vor allem in der Dunkelheit bemerkenswerte Kirche steht, und in dessen Nähe eine Eichenallee den Vergleich mit Victory Drive und Washington Avenue in keinem Fall zu scheuen braucht.
  • Nicht nur für Architektur-Interessierte lohnt sich eine Hausbesichtigung, bei der manch überraschendes Detail ans Tageslicht kommt.
  • Will man den Tag mit einem Getränk und einem anständigen Abendessen beschließen, so ist das unter anderem in einem quirligen Lokal möglich, das sich keineswegs an der mancherorts als Flaniermeile gerühmten Historic Savannah Waterfront befindet.