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What to do in Portland?

Was (fast) alle tun

Portland, City of Roses

Portland lässt sich - anders als manche US-amerikanische Großstadt - bequem zu Fuß erkunden. Mittelpunkt der City ist der Pioneer Courthouse Square mit dem namensgebenden Gerichtsgebäude, das vom Baustil her auch in einer italienischen Stadt stehen könnte. Trotzdem ist der Platz zwar ein guter Ausgangspunkt für die Stadterkundung, aber selbst kein Portland-Highlight. Dazu ist es auf ihm vor allem zu laut und zu voll.

Viel angenehmer geht es westlich von ihm in den South Park Blocks zu. Zwischen Southwest 9th Avenue und Park Avenue erstreckt sich diese langgezogene, parkähnliche Grünfläche mit Denkmälern für Abraham Lincoln, Theodore Roosevelt und den Rough Rider. Zudem fällt von hier der Blick auf die riesigen Wandmalereien am Gebäude der Oregon History Society, die verschiedene Szenen der legendären Lewis&Clarke-Expedition zur Entdeckung des amerikanischen Westens zeigen.

Östlich des Pioneer Courthouse Square an der Southwest Avenue ist das Portland Building zu finden, das erste große postmoderne Bürogebäude der USA. Es besticht durch experimentelle Kombination unterschiedlicher Architekturstile und insbesondere durch die mit der Fassade verbundene Portlandia, die zweitgrößte Kupferplastik des Landes nach der New Yorker Freiheitsstatue.

Wunderschön direkt am die Stadt durchfließenden Willamette River liegt der anderthalb Meilen (zweieinhalb Kilometer) lange Governor Tom McCall Waterfront Park. Ideal zum Spazierengehen oder zum Joggen. Egal wie man sich fortbewegt, in jedem Fall einbeziehen sollte man ein Stück auf der den Fluss überquerenden Steel Bridge mit einem Abschnitt allein für Fußgänger und möglichst auch den nur ein paar hundert Meter vom Willamette River entfernt gelegenen Classical Chinese Garden. Diese Blumen gaben der Stadt ihren Spitznamen: Portland, City of Roses.

Eine andere Garten-Attraktion, die der Reisende in keinem Fall auslassen sollte, ist der International Rose Test Garden im Washington Park. Preisgekrönte Rosen aus aller Welt wetteifern hier in der ältesten öffentlichen Gartenanlage der USA um die Gunst des Besuchers.

Für eine Abendunternehmung bietet sich der Pearl District an, der sich in nordwestlicher Richtung unweit des Zentrums befindet. Dort sind aus ehemaligen Lagerhäusern und Fabriken Galerien, Geschäfte, kleine Brauereien (micro breweries), Cafés, Restaurants und Clubs geworden - alle samt schick und in. Beginnen kann man den Streifzug durch den Pearl District im täglich bis 23 Uhr geöffneten größten Buchladen der USA. Doch Powell´s City of Books ist für die Menschen aus Portland längst mehr als eine Bücherei: Das Geschäft ist Treffpunkt, Szenegradmesser und ganz einfach eine der beliebtesten kulturellen Einrichtungen der Stadt.

Was besonders schön ist

Insider-Tipp: Museum Insider-Tipp: Häuser

  • Nicht nur bei Regen kann sich die Museumsszene Portlands sehen lassen. Ein Museum ragt auf Grund seiner Ungewöhnlichkeit heraus.
  • Baumbestandene Straßen und großzügige Holzhäuser mit dem Charme des frühen 20.Jahrhunderts kann man nicht nur im dafür bekanntesten Stadtteil Nob Hill sehen. Dort ist es kurvig und eng, das Auto ist schwer abzustellen, und man kommt sich, in Schrittgeschwindigkeit fahrend und sich den Hals gen Windschutzscheibe und Seitenfenster verrenkend, schnell mal wie ein Eindringling vor. An anderer Stelle kann man viel leichter als Fußgänger durch die Straßen schlendern und wird dazu noch mit dem Blick auf zwei Bergriesen belohnt.