Wyoming -
menschenleeres Land im Wilden Westen

Wyoming ist der bevölkerungsärmste aller 50 US-Bundesstaaten. Hier leben weniger Menschen als in Hannover oder Bremen. Und das, obwohl Wyoming immerhin der zehntgrößte US-Staat ist und zwei Drittel der Fläche Deutschlands einnimmt.
Historisch gesehen waren Rinder- und Schafzucht die wichtigsten Erwerbszweige in Wyoming. Sie sind immer noch ein wesentlicher Bestandteil der Kultur und Lebensart - nicht von ungefähr ziert ein Cowboy, der dabei ist, ein Wildpferd zu bändigen, die Nummernschilder der Autos aus Wyoming.
Bedeutendster Wirtschaftszweig ist aber heute der Bergbau (vor allem Erdöl, Erdgas, Kohle, Salz, Uran- und Eisenerz). Dank künstlicher Bewässerung werden Weizen, Bohnen und Zuckerrüben angebaut. Der Tourismus spielt vor allem in den beiden praktisch ineinander übergehenden Nationalparks Yellowstone und Grand Teton eine wichtige Rolle.
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