Utah -
im Reich der roten Superstars

Der Bundesstaat Utah, dessen Name sich von dem Indianerstamm Ute ableitet, ist der „Beehive State". Das spielt auf den sprichwörtlichen Bieneneifer der Mormonen an, die das heutigen Utah prägen. Dieser Religion, die sich offiziell „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" nennt (englische Kurzform: Latter Day Saints), hängen rund zwei Drittel der etwa 2,5 Millionen Einwohner Utahs an. Zwar ist die Polygamie, die den Mormonen in früheren Tagen erlaubt war, längst abgeschafft, aber nichtsdestotrotz ist die Religion nach wie vor mit manch Speziellem verbunden - angefangen von der konservativen Kleidung der Mormonen, über das Verbot der „sanften Drogen" Kaffee und Tee bis hin zu restriktiven Alkoholgesetzen.
Utah ist der elftgrößte US-Staat, etwas kleiner als das Gesamtgebiet der „alten" deutschen Bundesländer, und reich an Bodenschätzen wie Kupfer, Uran, Zink, aber auch Öl und Gas. Auf dem Territorium Utahs liegen elf National Parks bzw. National Monuments, darunter Arches, Bryce Canyon, Canyonlands und Zion. Diese Naturwunder mit ihrem vielfarbigen, häufig rot schimmernden Gestein gehören zu den meistbesuchten Nationalparks der Welt.
Salt Lake City, Utahs Hauptstadt mit ihren rund 200.000 Bürgern, macht einen gepflegten und freundlichen Eindruck; für andere US-amerikanische Städte typische Armenviertel fehlen. Im ländlich geprägten Utah ist Salt Lake City praktisch der einzige Platz mit Sehens- und Erlebenswertem, das städtischen Charakter hat.
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