North Carolina -
"verrauchte" Hügel und traumhafte Küsten

North Carolina, „The Old North State", gehört zu den 13 Staaten, die 1776 die USA gründeten. 85 Jahre später war North Carolina im Nord-/Süd-Konflikt, der vor allem wegen unterschiedlicher Positionen in Bezug auf die Sklaverei zum amerikanischen Bürgerkrieg führte, im Mai 1861 der letzte Staat, der sich der Konföderation, also dem Süden, anschloss.
Gebirge wie die Appalachen sowie die nahen Great Smoky Mountains und die Blue Ridge Mountains prägen den Westen des Bundesstaates. Im Gebiet der Blue Ridge Mountains befindet sich der Mount Mitchell, mit 2.037 Metern der höchste Berg der USA östlich des Mississippi. Besondere Anziehungspunkte für Touristen sind der Blue Ridge Parkway, der von Virginia aus in den Staat hineinführt, und der Great Smoky Mountains National Park, den sich North Carolina und Tennessee teilen.
Im Osten von North Carolina geht es flacher zu. Hier an der Atlantikküste haben unter anderem die Outer Banks, eine Kette sandiger, extrem schmaler Inseln, und eine ganze Reihe von Kaps wie Hatteras, Fear und Lookout einen besonderen Reiz.
Im Bruttoinlandsprodukt pro Kopf-Ranking zählt North Carolina immerhin zu den 20 wirtschaftlich erfolgreichsten US-Staaten. Die wichtigsten Industriezweige sind Maschinenbau, Textilindustrie und Elektrotechnik sowie vor allem in jüngster Zeit die Informations- und die Biotechnologie. Ein Bereich des Maschinenbaus nahm seine Anfänge in North Carolina: Im Jahre 1903 gelang den Gebrüdern Wright hier der erste Motorflug der Geschichte.
Heftige Wetterphänomene sind in North Carolina nicht selten. Durchschnittlich gerät der Staat einmal pro Jahrzehnt ins Zentrum eines Hurrikans, tropische Stürme treffen den Staat etwa alle drei bis vier Jahre. Nur die Bundesstaaten Florida und Louisiana liegen in der Hurrikan-Statistik noch weiter oben.
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