Oregon -
Boomland zwischen Pazifik und Rocky Mountains

Oregon schafft es immerhin in die Top 10 der flächenmäßig größten US-Bundesstaaten. Gut 250.000 Quadratkilometer, in etwa die Größe der alten deutschen Bundesländer, reichen für Platz zehn. Die nördliche Grenze bildet der Columbia River, die östliche der Snake River. Zwei in Nord-Süd-Richtung verlaufende Gebirgsmassive, die Küstenkette und das Kaskadengebirge, schließen das fruchtbare Willamette Valley ein. Diese Lage bringt es mit sich, dass Oregon landschaftlich ausgesprochen abwechslungsreich ist: die Oregon Coast entlang des Pazifiks, die Columbia River Gorge als der Canyon eines großen Stroms, schneebedeckte Berge mit zum Teil vulkanischem Ursprung, der Hells Canyon als tiefste Schlucht in Nordamerika.
Oregons Wirtschaftsleistung ist höher als der Schnitt der US-Bundesstaaten, und das mittlere Alter der fast vier Millionen Menschen, die in Oregon leben, liegt unter 40 Jahre. Das sind Folgen des ökonomischen Booms, der die Gegend Ende des 20.Jahrhunderts erfasste.
Modern, beinahe jugendlich geprägt ist auch die größte Stadt des Staates, die Halbmillionen-Metropole Portland. Die „Stadt der Rosen" präsentiert eine gelungene Verknüpfung von stadtnaher Natur mit einer gesunden Dosis großstädtischer Lebendigkeit und entspanntem Lebensstil. Eine Menge Sehens- und Erlebenswertes ist die Konsequenz.
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