Idaho -
große Kartoffeln, hohe Wasserfälle, tiefe Schluchten

„Licht auf den Bergen" bedeutet Idaho in der Sprache der Shoshonen. Das trifft die Realität hervorragend: Die Landschaft ist bergig mit vielen unberührten Gegenden, und sehr oft scheint die Sonne.
Über drei Viertel der rund 1,5 Millionen Einwohner Idahos stammen von Vorfahren aus Europa ab, über 20 Prozent haben deutsche Ahnen. Natürlich muss das nichts damit zu tun haben, dass Idaho einer der konservativsten Staaten der USA ist: Nach Lyndon B. Johnson im Jahre 1964 siegten hier bei den Präsidentschaftswahlen stets die Republikaner.
Im Gegensatz zu den anderen Staaten im Nordwesten ist die Wirtschaft in Idaho weit davon entfernt zu prosperieren. Beim realen Bruttoinlandsprodukt pro Kopf rangiert Idaho in der Bundesstaaten-Rangliste nurum Platz 40. Wichtigste Branche ist nach wie vor die Landwirtschaft, die sich hier insbesondere auf Rinderzucht, die Herstellung von Molkereiprodukten sowie den Anbau von Kartoffeln („Idaho Potatoes" oder wie es auf den Autokennzeichen heißt: „Big Potatoes" ), Zuckerrüben, Weizen und Gerste konzentriert.
Zu den touristischen Highlights des Bundesstaats gehören neben dem Yellowstone National Park, der aber nur zu einem sehr kleinen Teil in Idaho liegt, das Craters of the Moon National Monument und der Hells Canyon. Dessen überwiegender Teil zählt zwar zu Oregon, aber die landschaftlich wesentlich reizvollere Anfahrt mit einigen der sehenswertesten Ausblicke befindet sich auf Idaho-Territorium.
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