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Wer eine Reise tut, der kann etwas erzählen. Und wer zu zweit fast 20 USA-Reisen einer Dauer von zwei bis sieben Wochen tut, der erfährt jede Menge über ein Land, das in jeder Beziehung zwischen den Extremen zu schwanken scheint, aber nicht zuletzt deshalb mit Reizen nur so prahlt und den Besucher mit einer gerade für den Individualtourismus idealen Infrastruktur verwöhnt.

Rund um unsere Reisen haben wir unendlich viele positive Erfahrungen gemacht, doch durchaus auch negative. Zu einem großen Teil hängt das damit zusammen, dass wir in Los Angeles nicht nur Disneyland, im Yellowstone National Park nicht nur den bekanntesten Geysir, in Washington nicht nur das Capitol oder generell gesagt nicht nur das jeweils Bekannteste auf unserer Route haben möchten. Das schickte uns vor einer Tour immer wieder auf die lange Reiseführer- und Internet-Suche nach Informationen, die ein bisschen besonders sind. Und trotz des hohen Zeitaufwands dafür kamen wir dann beispielsweise Ende September zu einer auf den Reiseplan genommenen Attraktion, bei der schon drei Wochen zuvor das Schild „Closed for the Season" nach draußen gehängt worden war. Oder wir merkten in Gesprächen mit anderen Reisenden in Los Angeles, dass eine knappe Woche zuvor nahe San Francisco das Gute so nahe gelegen hätte - und wir hatten trotz der ganzen Vorab-Sucherei nichts davon gewusst. Dazu kommt die Schwierigkeit, just die richtige Menge der angelesenen Höhepunkte, die einem alle samt „Besuche mich, ich bin am schönsten" zurufen, in einer z.B. dreiwöchigen Tour sinnvoll unterzubringen - nicht zu viele und nicht zu wenige.Seit 1987 haben wir das alles immer wieder so oder so ähnlich am eigenen Leibe erfahren. Wir sind auf vorbehaltlos Empfehlenswertes gestoßen, das uns in den Vorab-Informationen gar nicht begegnet war oder das nur ganz am Rande vorkam. Genauso geschah es, dass Hochgewettetes objektiv enttäuschend war. Und wir hätten bisweilen hier und dort gern etwas mehr Zeit gehabt, die in einer anderen Gegend einzusparen gewesen wäre. Solche Erfahrungen kann man für sich behalten oder man kann sie - in möglichst sachlicher und aussagekräftiger Form - mit anderen, an einer vergleichbaren Art des Reisens interessierten USA-Besuchern teilen. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Selbstverständlich gibt es keine Gewähr dafür, dass die Tipps unter „Was besonders schön ist" den Geschmack jedes Lesers und späteren Reisenden trifft. Und logischerweise wird man viele der Tipps auch irgendwo anders in den Tiefen des Informationsuniversums aufspüren können. Das Besondere an dieser Website aber ist die übersichtliche, an einer Stelle zusammengefasste, leicht verständliche und für den Leser gut mit seinen Vorlieben abzugleichende Beschreibung von Reisezielen und zugehörigen Tipps sowie daraus resultierenden Routenvorschläge. Diejenigen, die sich im Urlaub Abwechslungsreichtum wünschen, der von einer ganz speziellen Wanderung im Nationalpark über ein unerwartetes Erlebnis in einer Großstadt bis zu einer ungewöhnlichen Hotelübernachtung reichen kann, sind auf dieser Website richtig.