Reisehinweise von A bis Z -
Tipps der zumeist nicht ganz alltäglichen Art
A wie Auto
Es ist in aller Regel (preis-)günstiger, einen Mietwagen für den USA-Urlaub schon von Deutschland aus zu bestellen. Eine gute Adresse dafür ist - auch für Nicht-Mitglieder - der ADAC. Die Preise sind dort bisweilen niedriger als direkt bei Vermietern wie Hertz, Avis oder Alamo (Beispiel: drei Wochen Kalifornien in der Wagenklasse Intermediate, 4türig, ab Anfang September via ADAC: ab insgesamt 600 Euro, direkt bei Alamo: insgesamt rund 690 Euro; Stand: Mitte Januar 2012). Zusätzlich bietet der Vertragsabschluss über den ADAC kostenlos eingeschlossene Vorteile wie die Erhöhung der Haftpflichtversicherung-Deckungssumme auf 1,7 Millionen Euro, keine Selbstbeteiligung im Schadensfall und die Möglichkeit, vor Ort bei der Fahrzeugübernahme angenommene Zusatzvereinbarungen eventuell später rückabzuwickeln. Diese Extraleistungen sind absolut sinnvoll, denn ...
- ohne ADAC-Einbezug beträgt die Höhe der mit dem Mietwagenvertragsabschluss verbundenen Haftpflichtversicherungsdeckung in der Regel nur rund 750.000 Euro. Dieser Betrag muss längst nicht bei jedem ernsten Unfall ausreichend sein;
- obwohl bereits ein kompletter Mietwagenvertrag besteht, versuchen Mitarbeiter von Autovermietern bei der Fahrzeugübernahme in den USA manchmal, noch zusätzliche Leistungen zu verkaufen, z.B. eine weitere Kaskoversicherung oder eine Reisegepäckversicherung. Hat man sich aber vor Reiseantritt auf Grund der eigenen Überlegungen und der Beratung z.B. durch den ADAC für eine bestimmte Konstellation entschieden, dann sind solche Zusätze in aller Regel nutzlos. Trotzdem wird manche dieser Zusatzvereinbarungen abgeschlossen; ein langer Flug inklusive Zeitumstellung, die Sprachbarriere, die geschulte Argumentationsweise der Mietfirmen-Mitarbeiter machen bisweilen „wehrlos". Über den ADAC mit seinen Verbindungen unter anderem zur American Automobile Association (AAA; sprich: Triple A) kann man nach Reiseende versuchen, eine Rückabwicklung solcher Abmachungen mit Erstattung der Kosten anzustreben.
B wie Breakfast
Anders als noch bis Anfang oder Mitte der 1990er Jahre bieten heutzutage die meisten Hotels/Motels in den USA ein in den Übernachtungspreis eingeschlossenes Frühstück an. Allerdings darf man sich dieses Breakfast in aller Regel nicht so vorstellen, wie man es z.B. aus deutschen Hotels kennt. Es gibt meist keinen geräumigen Frühstücksraum, keinen Hotelmitarbeiter, der „Kaffee oder Tee?" fragt, keine Auswahl an Käse- oder Wurstsorten. Die Realität ist eher geprägt von einem Gedränge in der Lobby um einen Kaffeeautomaten, einen Orangensaftspender und aufgereihte Muffins, Donuts (Gebäcksorten) oder Bagels (Brötchenart), die man mit Plastikmessern aufschneiden und mit Marmelade bestreichen kann. Oft sind Toaster für die Bagels, häufig Milch und Cornflakes, manchmal Waffeleisen aufgestellt. Kurzum: Ein solches Frühstück ist zwar kein kulinarischer Höhepunkt, liefert aber eine zeitsparende Nahrungsbasis für den anbrechenden Tag, die man unter Gesundheitsaspekten ja durchaus durch das eigene Mitbringen z.B. von etwas Obst aufpeppen kann.
C wie Choice
D wie Drugstores
In oder nahe US-amerikanischen Supermärkten findet man häufig auch Drugstores. Das ist eine Art Kombination aus Drogerie und Apotheke. Ein wesentlicher Unterschied zu Deutschland: Für eine Reihe von Präparaten braucht man kein Rezept. Das bedeutet, dass bei unangenehmen, aber ungefährlichen Beschwerden wie z.B. einer Magenverstimmung eine breitere Palette von entsprechenden Medikamenten zur Verfügung steht. In jedem Fall sollte man sich von den Mitarbeitern der Drugstores beraten lassen.
E wie Einwegmiete
Für manche USA-Tour wird es sinnvoll sein, die Reiseroute so zu wählen, dass Start und Ziel nicht übereinstimmen. Binnen drei Wochen kann man z.B. gut von Denver über Nationalparks wie Arches, Bryce, Zion und Grand Canyon nach Los Angeles reisen. Den Rückweg schafft man allerdings logischerweise in dieser Zeit nicht mehr. Bei Autovermietern muss man in solchen Fällen eine zusätzliche, erst in den USA zu entrichtende, an die Entfernung zwischen Anmiet- und Abgabeort gekoppelte Einwegmiete zahlen. Für das gewählte Beispiel beträgt sie bis zu 500 Dollar. Aber bei Buchung des Mietwagens über den ADAC (Vermieter: Hertz) lässt sich diese Gebühr vollständig vermeiden. - Ein anderes Beispiel für das Umgehen einer Einwegmiete sind die Strecken Los Angeles/Seattle und San Francisco/Seattle bei ADAC/Alamo.
Eine komplette Übersicht über die durch den ADAC angebotenen Ausnahmen von den normalen Regelungen zur Einwegmiete findet sich im halbjährlich neu aufgelegten ADAC-Katalog „ADAC Reisen - Urlaub mobil, USA + Kanada" zu finden (siehe Auto).
F wie 4-Way-Stop
Eines der wichtigsten Verkehrsschilder, die es in den USA, nicht aber bei uns gibt, sieht so aus:

Es steht an Kreuzungen, auf die vier Straßen zuführen, und bedeutet, dass keine von ihnen eine Vorfahrtstraße ist, und dass alle Verkehrsteilnehmer bei Erreichen der Kreuzung stoppen müssen. In der Reihenfolge, in der die Fahrzeuge zum Halten gekommen sind, dürfen sie dann langsam wieder anfahren. Hört sich seltsam an, klappt bestens, diszipliniert ungeheuer und wird sklavisch eingehalten. Wehe dem, der fährt, obwohl er eigentlich noch gar nicht dran ist.
G wie Geschwindigkeit
Generell sollte man sich in den USA - wie überall auf der Welt - genau an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten halten. Tempokontrollen sind häufig und ziemlich unauffällig. Alle paar Meilen sieht man einen Polizeiwagen am Straßenrand stehen, der gerade einen Temposünder erwischt hat. Solche Situationen sind nicht nur unangenehm, sie können auch empfindliche Geldstrafen nach sich ziehen.
Auf Interstates z.B. gilt prinzipiell eine Höchstgeschwindigkeit von 65 Meilen pro Stunde; das sind nur knapp über 100 Kilometer pro Stunde. In Gebieten mit geringer Besiedlungsdichte wird dieses Tempolimit angehoben, in Ballungsräumen liegt es niedriger. Vor diesem Hintergrund muss man beispielsweise für die gut 500 Meilen zwischen Denver in Colorado und Salt Lake City in Utah, die man komplett auf den Interstates25 und 80 zurücklegen kann, rund acht Stunden an reiner Fahrzeit einplanen. Mit den nötigen Pausen ist das ein ganzer Reisetag. So etwas wird von USA-Touristen bei der Planung von Reiserouten regelmäßig deutlich unterschätzt. Diese Problematik wird noch verstärkt durch die weit geringeren Tempolimits auf den anderen Straßen (in den oft weiträumigen Nationalparks wie Yellowstone oder Yosemite gelten Höchstgeschwindigkeiten von zumeist sogar nur 25 oder 35 Meilen pro Stunde), durch das zum Teil hohe Verkehrsaufkommen und die in den gebirgigen Gebieten kurvige, Höhenunterschiede überwindende Streckenführung.
H wie Highways
Das System für den Autoverkehr ist in den USA ein wenig anders als in Deutschland. Vieles ist dabei sogar übersichtlicher und einleuchtender als bei uns.
Die Straßentypen der beiden Länder finden durchaus in etwa ihre gegenseitigen Entsprechungen: Autobahnen und Interstates, Bundesstraßen und US Routes, Landstraßen und State Routes, Kreisstraßen und County Routes - alle samt gut befahrbar. Interstates haben zumindest zwei Fahrbahnen pro Richtung; in Ballungsräumen wächst diese Zahl bisweilen auf sieben oder acht an. US Routes und manchmal auch State Routes haben so genannte Freeway-Abschnitte mit ebenfalls mindestens zwei Spuren pro Richtung und ohne Ampeln.
Zwei der wichtigsten Systemunterschiede zu Deutschland lassen sich am leichtesten an den Interstates verdeutlichen. Erstens: In den USA führen Straßen mit geraden Nummern in Ost-West-Richtung und Straßen mit ungeraden Nummern in Nord-Süd-Richtung. So verläuft der Interstate5 (I-5) parallel zur Pazifikküste. Weiter landeinwärts folgt der I-15, dann der I-25 usw. Den I-95 findet man parallel zur Atlantikküste. Folgerichtig führt der I-10 entlang der Grenze zu Mexiko und des Golfs von Mexiko, während es vom I-90 nicht mehr weit bis Kanada ist. Zweiter Unterschied: Die Abfahrten und Auffahrten von Interstates orientieren sich nicht vorrangig an Ortsnamen, sondern an Meilenangaben. So zeigt auf dem Gebiet des Staates Nevada die Abfahrt 33 des I-15 an, dass man sich an diesem Punkt 33 Meilen hinter bzw. vor der Grenze zu Kalifornien befindet. Erst in zweiter Linie ist diese Abfahrt die südlichste einer Stadt namens Las Vegas. Auf Straßenkarten ist damit stets klar, wie weit es noch bis zum nächsten Exit, bis zum nächsten Reiseziel oder der dafür bestgelegenen Abfahrt ist.
H wie Hotels
siehe M wie Motels
I wie Icy

Ein gelbes rautenförmiges Verkehrsschild mit der Aufschrift „Icy" entspricht dem deutschen Dreieck-Schild mit roter Umrandung und Eiskristall. Zumindest in den Sommermonaten wird ein Reisender ein solches Verkehrsschild kaum für relevant halten. Aber besonders in recht hoch oder nördlich gelegenen Gegenden kann es durchaus passieren, dass einem Tag mit Temperaturen von +25°C eine Nacht folgt, in der das Quecksilber auf Werte unter den Gefrierpunkt fällt. Konsequenzen am anderen Morgen sind dann erstens eine leichte Eisschicht auf der Windschutzscheibe und zweitens ein im gemieteten Auto fehlender Eiskratzer. Sollten also z.B. Ziele wie der Yellowstone National Park, der Yosemite National Park oder die nördlichen Bereiche der Indian Summer-Gebiete angesteuert werden, ist es sinnvoll, einen nur ein paar Gramm „schweren", dreieckigen 08/15-Eiskratzer mit ins Reisegepäck zu nehmen.
J wie Juni bis Mitte Oktober
Zumindest in diesem Zeitraum ist in aller Regel sichergestellt, dass die zentralen Routen in bzw. zu den Nationalparks frei und zugänglich sind. In der übrigen Zeit sind auf Grund der Witterungsverhältnisse und der Höhenlage längst nicht alle Strecken offen. Die geplante Reiseroute mag dann auf der Landkarte perfekt aussehen; in der Realität müssen aber Umwege von bis zu mehreren hundert Meilen hingenommen werden. Beispiele für solche nicht das ganze Jahr über offene Routen sind die Tioga Pass Road im Yosemite National Park, die Trail Ridge Road im Rocky Mountain National Park und die östlichen Zufahrten zum Yellowstone National Park.
K wie Kofferraum
Bei einer zwei- oder dreiwöchigen Tour durch die USA wird der Reisende selbst bei angemessener Routenplanung so manche Meile in seinem Mietwagen auf den amerikanischen Highways zurücklegen - und er wird, sofern er nicht gerade zwei Nächte hintereinander im selben Hotel verbringt, sein gesamtes Gepäck dabei haben. Er wird das Mietauto z.B. in einer großen Stadt oder aber in einem Nationalpark vor dem Aufbruch zu einer Wanderung auf einem Parkplatz abstellen. Dann empfiehlt es sich, dass das Gepäck (und darüber hinaus möglichst noch eine Kühlbox) in den Kofferraum passt und damit vor fremden Augen und Händen verborgen ist.
Ist man etwa zu zweit unterwegs, ist man vom Innenraum her mit einem so genannten „Compact Car" gut bedient, der Kofferraum jedoch wird die genannten Anforderungen kaum erfüllen können. Ein „Intermediate" dagegen ist nicht wesentlich teurer und bietet genügend Platz im Innen- und im Kofferraum. Die meisten amerikanischen Vans haben übrigens - so geräumig sie auch im Innenraum sein mögen - nur ein begrenztes Angebot an blicksicherem Stauraum.
K wie Kühlbox
Amerikanische Supermärkte bieten paradiesische Einkaufsmöglichkeiten. Somit kann man sich leicht einen Vorrat für den kleinen Hunger (oder Durst) zwischen den Mahlzeiten oder für die Verpflegung auf Wanderungen anlegen. Nur: Auf Grund des zumindest von Mai bis Oktober guten Wetters in den meisten Reisegebieten werden Getränke schnell warm und Nahrungsmittel verderben rasch. Abhilfe schafft eine ebenfalls im Supermarkt erworbene günstige Kühlbox, die man im sonnenlichtgeschützten Kofferraum platziert und morgens und abends mit einem kleinen Eisvorrat bestückt. Am leichtesten funktioniert das, wenn man sich zwei relativ kleine Kunststoffbehälter (z.B. Tupperware® ) mit in den Urlaub nimmt und diese mit dem Gratis-Eis aus den Ice Machines der Hotels befüllt. Hat man keine Kunststoffbehälter dabei, tun es die in den Hotelzimmer stehenden, fürs Eisholen vorgesehenen Behälter ebenso gut.
L wie Land und Leute
Mit Amerikanern kommt man gut aus. Sie neigen zur Freude, wenn man sich jemand für ihr Land interessiert und es bereist. Schnell ist man im Gespräch mit ihnen, oft haben sie deutsche Wurzeln oder sie kennen jemanden mit deutschen Wurzeln oder wenigstens jemanden, der mit der US Army einmal in Deutschland stationiert war (z.B. in „Kaaserslordan" oder in „Bremmerhaaben"). Recht rasch sind auch Einladungen ausgesprochen: Man trifft z.B. im Sequioa & Kings Canyon National Park auf ein amerikanisches Ehepaar, und während der Unterhaltung wird klar, dass man während der verbleibenden Reisezeit noch deren Wohnort in Santa Barbara am Highway No 1 erreicht. „Kommt doch vorbei" ist schnell gesagt ... wird allerdings längst nicht immer die Probe eines tatsächlichen Besuchs bestehen.
Richtig „ur-amerikanisch", wie man es sich schon immer vorgestellt hat, geht es übrigens dort zu, wo man möglichst weit von städtischen Ballungsräumen entfernt ist, z.B. in North Dakota, in Montana oder in Idaho. Die Menschen dort sind ausgesprochen freundlich, die Steaks sind riesig, die Kirchen reichlich, die Felder unendlich ...
M wie Motels
Für den Reisenden, der mit dem Auto unterwegs ist, bieten sich Motels als Übernachtungsmöglichkeit an. Sie sind in der Regel verkehrsgünstig gelegen, mit kostenloser, reichlich bemessener Parkfläche ausgestattet und preisgünstig.
Eine breite Palette von Motels unterschiedlicher Kategorien findet man z.B. unter www.choicehotels.com. Sie reicht von Rodeway Inns und Econo Lodges über Quality Inns bis zu Comfort Suites. Eine ein wenig höherpreisige, aber nicht unerschwingliche Alternative sind die Hampton Inns aus der Hilton-Gruppe (www.hampton-inn.com).
Egal, für welche Variante man sich entscheidet, eines ist immer empfehlenswert: eine Reservierung im Vorfeld, am besten vor Beginn der Reise von zuhause aus. „Ich will lieber dort bleiben, wo es mir am besten gefällt" oder „Dann ist man ja gar nicht flexibel" mögen Einwände gegen ein solches Vorgehen sein. Die Wahrheit ist, dass genau das vorherige Reservieren die größte Flexibilität bietet. Tut man das nämlich nicht, dann wird man zumindest während der in den jeweiligen Gebieten schönsten Reisezeit ab nachmittags nach einer passenden Unterkunft suchen. Man wird dadurch Zeit nutzlos vertun, man wird entfernter als nötig z.B. von einem Nationalpark wohnen, somit längere Wege in Kauf zu nehmen haben und garantiert einmal mehr überlegen, ob man denn wirklich am nächsten Morgen so viel früher aufstehen möchte, um den Sonnenaufgang an der atemberaubenden Position kurz hinter dem Parkeingang zu betrachten.
Derjenige, der nur zwei bis drei Wochen Urlaub für eine USA-Tour zur Verfügung hat, der wird sich vorab informieren und die für ihn sinnvollste Reiseroute anstreben. Das bedeutet, dass der Reisende ein recht gutes Bild davon hat, was ihn wo erwarten wird. Komplett umwerfen wird er seine Planungen unterwegs somit kaum. Möchte er aber dennoch etwas ändern - nichts leichter als das: Reservierungen, die z.B. bei den o.a. Anbietern vorgenommen worden sind, lassen sich in den meisten Fällen bis 16 oder sogar 18 Uhr am geplanten Anreisetag, zumindest aber bis zum Vortag kostenlos stornieren. Die raren Ausnahmen davon (z.B. nur bis zwei Tage vorher) sind auf den Reservierungsbestätigungen vermerkt.
N wie Nationalparks (Eintritt)
„America the Beautiful - National Parks and Federal Recreational Lands Pass - Annual Pass" (auch "Interagency Annual Pass" genannt) - dieser Pass im Kreditkartenformat gewährt ein Jahr lang bis zu vier Personen, die gemeinsam in einem Auto unterwegs sind, den Eintritt in US-amerikanische National Parks und National Monuments. Er kostet 80 Dollar, ist erhältlich an allen Zufahrten der Parks und Monuments und kann sofort eingesetzt werden.
Ohne den Pass ist jeweils ein separater Eintritt zu zahlen. Der beträgt für einen Pkw inklusive aller Passagiere z.B. in den relativ dicht beieinander gelegenen Nationalparks Grand Canyon, Bryce Canyon und Zion je 25 Dollar (gültig jeweils für die Dauer von sieben Tagen). Hat man also in diesem Beispiel vor, nur einen weiteren Park zu besuchen - etwa die ebenfalls nicht sehr weit entfernten Nationalparks Capitol Reef, Canyonlands, Arches -, dann lohnt der Jahrespass. Nicht gültig ist er in State Parks und auch nicht im Monument Valley Tribal Park.
N wie Nationalparks (Übernachtungen)
In vielen der zum Teil relativ abgelegenen US-Nationalparks gibt es Lodges, die ein Übernachten direkt im Park ermöglichen. In den stark frequentierten Nationalparks wie Yellowstone, Grand Canyon oder Yosemite muss man allerdings extrem lange im Voraus reservieren (bis zu ein Jahr). Zudem weisen die Zimmer in solchen Lodges oft nicht den Standard auf, den man von den üblichen Hotels/Motels in den USA kennt: bisweilen weder WC noch Dusche im Zimmer, häufig kein Fernseher.
Andererseits ist es aber sehr empfehlenswert, zumindest für größere Parks einen Aufenthalt von mehr als einem Tag einzuplanen. Das gibt einem unter anderem die Möglichkeit, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge an einmalig spektakulären Plätzen zu genießen oder ganz einfach außerhalb der Kernbesuchszeit, die in etwa von 10 bis 16 Uhr reicht, die Wanderwege und Aussichtspunkte ein bisschen mehr „für sich" zu haben. Oft ist es deshalb eine gute Lösung, eine Unterkunft in einem Zubringerort von Nationalparks zu wählen - allerdings durchaus auch mit einer rechtzeitig von zuhause vorgenommenen Reservierung. Beispiele sind die Orte Springdale, Tusayan und West Yellowstone für den Zion Natinal Park, den Grand Canyon National Park (South Rim) und den Yellowstone National Park.
Sowohl in den Lodges als auch in den Hotels/Motels der Zubringerorte sind die Übernachtungspreise höher als irgendwo im Nirgendwo - das sollte aber wegen der geschilderten Vorteile nicht von einer entsprechenden Buchung abhalten.
O wie Outlet Mall
Outlet Malls, in denen eine ganze Reihe von Markenanbietern ihre Produkte zu deutlich reduzierten Preisen offerieren, sind in den USA schon lange üblich. In Deutschland fassen sie erst seit einigen Jahren und sehr langsam Fuß. Die Dependancen von zwei der wichtigsten amerikanischen Outlet Mall-Betreibern sind unter www.tangeroutlet.com und www.premiumoutlets.com aufgelistet. Man findet dort Artikel von Anbietern wie adidas, Tommy Hilfiger, GAP, Polo Ralph Lauren, Levi´s oder Nike zu wirklichen Schnäppchen-Preisen.
P wie Preisrabatte (bei Hotels/Motels)
Die Website www.roomsaver.com offeriert Sonderangebote für Hotels/Motels (ähnlich: www.motel-coupons.com). Man kann Coupons ausdrucken und versuchen, die darauf verzeichneten deutlich reduzierten Preise an den jeweiligen Anreisetagen in den Unterkünften zu realisieren (Nutzung für Reservierungen nicht möglich). Die Unterkünfte sind allerdings keineswegs verpflichtet, die Preise zu gewähren. Sie werden sich in dieser Frage ganz einfach am Grad ihrer (erwarteten) Auslastung orientieren.
Vor diesem Hintergrund ist die roomsaver-Alternative zumindest während der Hauptreisezeiten und in der Nähe von stark frequentierten Sehenswürdigkeiten mit Vorsicht zu genießen (siehe auch Anmerkungen zu Reservierungen unter Motels). Aber z.B. an Tagen, an denen man ganz einfach die Entfernung zwischen zwei Reisezielen überbrückt und nicht an einen bestimmten Übernachtungsort gebunden ist, kann man auf diese Weise durchaus 20 oder 30 Dollar sparen.
Für ADAC-Mitglieder existiert eine andere, unkompliziertere Sparmöglichkeit: Der ADAC hat eine Partnerschaft mit der American Automobile Association (AAA; sprich: Triple A), durch die man von den niedrigeren Preisen profitieren kann, die so manche Hotel-/Motelkette für die Mitglieder von Automobilklubs anbieten (Ersparnis: rund 10 %). Beleg ist der ADAC-Mitgliedsausweis. Allerdings hat es z.B. der eigentlich empfehlenswerte Übernachtungsanbieter www.choicehotels.com immer noch nicht geschafft, das Buchungsportal im Internet auch für Mitglieder von AAA-Partnerclubs passend einzurichten. Will man sich also bei www.choicehotels.com schon vorab die Vergünstigungen sichern, bleibt einem nur die telefonische Reservierung samt entsprechendem ADAC-Hinweis (von Deutschland: 0-800-1-8555-22; deutschsprachiger Service).
Bei www.hampton-inn.com beispielsweise ist die Nutzung des ADAC-Rabattes wesentlich besser gelöst. Hier muss man bei der Online-Reservierung nur bisweilen die Zahl 383 (als Code für die Verbindung zwischen AAA und ADAC) an entsprechender Stelle eingeben.
Q wie Quote
Längst nicht jedem Reisenden wird der Weg zu den oft schönsten Gebieten der US-amerikanischen Nationalparks gewährt: Für manche Sehenswürdigkeiten gelten Quoten, d.h. pro Tag werden nur soundsoviele Autos für eine bestimmte Straße oder soundsoviele Menschen für eine bestimmte Wanderung oder Führung zugelassen. Bei Interesse an diesen Attraktionen heißt es dann, sich rechtzeitig einen Platz oder eine Permit (= Erlaubnis) zu sichern. Beispiele dafür gibt es im Arches National Park, im Redwood National Park oder im Grand Canyon National Park (siehe dort jeweils unter "Was besonders schön ist").
R wie Rechtsabbieger
Beim Rechtsabbiegen ist es in den USA wie einst in der DDR: Auch bei roter Ampel darf man vorsichtig bis an die Halte- oder Sichtlinie vorfahren, muss dort stoppen und darf dann - sofern keine Gefahr besteht, und man niemanden auf der bevorrechtigten Straße behindert - ebenso vorsichtig nach rechts abbiegen. Ausnahmen: Verboten ist Rechtsabbiegen bei rot in New York, und wenn ein Schild mit der Aufschrift „No Turn On Red" darauf hinweist.
R wie Reisegepäck
Grundsätzlich werden alle Gepäckstücke vor dem Abflug in die USA durchleuchtet. Wegen möglicher manueller Nachkontrollen sollte man Koffer oder Reisetaschen nicht abschließen - es sei denn, man verwendet so genannte TSA-Sicherheitsschlösser mit Zahlencode. Bei Gepäckdurchsuchungen kann die amerikanische Sicherheitsbehörde Transportation Security Administration (TSA) diese Schlösser mit einem speziellen Schlüssel öffnen. TSA-Schlösser werden in Deutschland unter anderem im Versandhandel (z.B. bei www.proidee.de) und in Lederwarenabteilungen von Kaufhäusern verkauft. Sie haben folgendes Logo:

S wie Schulbus
Einen Schulbus, der sein Warnblinklicht eingeschaltet und womöglich zudem noch ein am Fahrzeug angebrachtes Stop-Schild ausgeklappt hat, darf man nicht nur nicht überholen, man darf ihn auch nicht als entgegenkommender Wagen passieren. In beiden Situationen muss man anhalten und warten, bis die Signale erloschen sind.
S wie Strom
Der Strom hat in den USA eine andere Spannung als bei uns: 110 statt 220 Volt. Bei Geräten, die für den deutschen Markt konzipiert sind, bedeutet das, dass sie in Amerika nur betrieben werden können, wenn sie sich mit einem dafür vorgesehenen Schalter auf die andere Spannung umstellen lassen (bei Rasierern funktioniert das in der Regel automatisch). Zudem gibt es Unterschiede bei den Steckdosen: deutsche Stecker passen nicht in amerikanische Dosen. Aber ein mitgenommener Adapter kann leicht Abhilfe schaffen.
S wie Supermarkt
Amerikanische Supermärkte sind Einkaufsparadiese. Dazu tragen die Öffnungszeiten bei, die in der Regel „0 bis 24 Uhr an allen sieben Wochentagen" lauten. Die Angebotsbreite ist immens und die Produktqualität gut. Letzteres gilt unter anderem für Obst, das in den US-Supermärkten zumeist preisgünstiger und zudem frischer und schmackhafter ist als in deutschen.
Nur sehr wenige USA-Reisende machen von einer einfachen Sparmöglichkeit in amerikanischen Supermärkten Gebrauch: An einem meistens mit „Customer Services" gekennzeichneten Tresen unweit der Kassen kann man sich eine Kundenkarte ausstellen lassen. Sie ist kostenlos, mit keinerlei Verpflichtungen verknüpft, nicht an einen Wohnsitz in den USA gebunden, sofort und in allen Filialen der jeweiligen Kette nutzbar und bietet vor allem merkliche Preisvorteile bei vielen Waren. Die einbezogenen Produkte in den Regalen sind mit zwei Preisen gekennzeichnet: dem normalen und dem niedrigeren für Kundenkarteninhaber. Natürlich ist es empfehlenswert, ...
- sich eine solche Kundenkarte gleich am Anfang einer Tour ausstellen zu lassen
- breit vertretene Supermarktketten auszuwählen, damit man das Prozedere nicht beliebig oft wiederholen muss. Gut geeignet sind vor diesem Hintergrund unter anderem Albertson´s (vor allem im westlichen Teil der USA), Target oder Safeway.
T wie Tanken
Tanken in den USA war noch bis um die Jahrtausendwende eine Wissenschaft. Manche Menschen behaupten, dass es in Amerika keine zwei Zapfsäulen gab, die nach exakt dem gleichen Schema zu bedienen waren. - Das hat sich heutzutage geändert. Man muss eigentlich nur noch per Knopfdruck die Benzinsorte auswählen; für Mietwagen in aller Regel "Regular Unleaded" (Abweichungen davon werden angegeben). Zuvor gilt es allerdings noch, sich direkt an der Zapfsäule für eine Zahlungsart zu entscheiden. Am einfachsten ist es, die Option "Kreditkarte" zu wählen. Dabei wird man an manchen Säulen nach dem ZIP code gefragt; dann gibt man die eigene Postleitzahl aus Deutschland ein. (Auf Grund einer veränderten Programmierung ist Letzteres zumindest bei den meisten BP-Tankstellen nicht mehr möglich.)
T wie Telefonieren
Telefonieren ist in den USA oft nicht so einfach, wie man es gern hätte. Bezogen auf das Festnetz ist aber immerhin die Zeit des Beutels voller Münzen für einen Anruf von einem öffentlichen Telefon vorbei. Man kann Telefonkarten erwerben, die mit genauen Anweisungen für das Zustandekommen eines Anrufs in der Heimat aufwarten. Für die, die sich nur bisweilen zuhause melden möchten, wird wegen des gegenüber einer Telefonkarte dann nur relativ geringen Kostennachteils wahrscheinlich die Nutzung der Kreditkarte ausreichen. Eine „Bedienungsanleitung" dafür ist auf den Telefonapparaten der meisten Hotel-/Motelzimmer angegeben.
Beim mobilen Telefonieren muss man beachten, dass in den USA ein anderes Netzsystem bzw. ein anderes Band als in Deutschland genutzt wird. Deshalb muss ein Handy, das man in Amerika einsetzen möchte, zumindest der Triband-Generation angehören. Die meisten dieser Handys stellen sich in den USA automatisch auf das dort genutzte Band um. Einige andere Fabrikate muss man manuell vom europäischen 1900er auf das US-amerikanische 900/1800er Band umstellen, z.B. im Menüpunkt „Netzdienste --> Bandauswahl".
In nicht sonderlich dicht besiedelten Gegenden (z.B. in und um abseits gelegene(n) Nationalparks) ist allerdings die Netzabdeckung oft so gering, dass das Handy keinen Empfang hat.
T wie Toll
Toll finden deutsche Reisende es nicht, wenn sie mitten auf dem Highway oder direkt vor einer Brücke den Toll, eine Art Wegezoll, entrichten müssen, um ihren Weg fortsetzen zu dürfen. Im Osten der USA kommt so etwas deutlich häufiger vor als im Westen, wo es aber auch nicht gänzlich unbekannt ist. Mal sitzen in den Mauthäuschen, zu denen sich eine Vielzahl von Zufahrten auffächert, Personen aus Fleisch und Blut, mal sind es mechanische Geräte, denen man Beträge wie 25 Cent oder bisweilen auch zwei Dollar zukommen lassen muss. Zumindest für den Fall der mechanischen Geräte empfiehlt es sich stets Bargeld als Zahlungsmittel, und zwar auch in Form von Münzen, bei sich zu haben.
T wie Trinkgeld
Trinkgeld ist in den USA nicht nur eine Anerkennung für freundlichen Service, sondern ein fester Bestandteil des Lohnes. Servicekräfte legen sich deshalb besonders ins Zeug, und als Reisender muss man reichlich Trinkgeld geben - wenn der Service denn wirklich in Ordnung war. Beim Taxifahrer sind es genauso etwa 15 Prozent des Fahrpreises wie beim Kellner rund 15 Prozent des Rechnungsbetrags. Für das Zimmermädchen im Hotel/Motel lässt man einen Dollar pro Nacht und Person im Zimmer (bei mehreren Nächten im selben Hotel am besten mit einem Zettel „for the room maid"; ansonsten wird das Geld unangestastet liegen bleiben).
U wie Ueberholen
Auf Straßen mit mehreren Fahrbahnen pro Richtung darf man in den USA nicht nur links, sondern auch rechts überholen - natürlich nur bei Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit. Kommt es beim Überholen zu einem Unfall, wird prinzipiell davon ausgegangen, dass der Spurwechsler der Verursacher ist.
V wie Valet Parking
Vor manchen Restaurants und bei einigen Veranstaltungen ist es in den USA üblich bzw. unvermeidbar, mit dem Auto direkt vorzufahren, auszusteigen und den Wagen einem meist livrierten Bediensteten zu überlassen, der ihn gegen eine ausgehändigte Quittung hinfortchauffiert und auf dafür vorgesehenen Parkplätzen abstellt. Das kostet bei Abholung - wobei man die Quittung wiederum einem daraufhin davoneilenden und mit dem betreffenden Wagen zurückkehrenden Bediensteten in die Hand drückt - den angezeigten Betrag (oft fünf bis zehn Dollar) plus ein Trinkgeld von ein bis zwei Dollar. Dieses für deutsche Verhältnisse ungewöhnliche Verfahren lässt sich meist nur umgehen, indem man den Wagen in reichlicher Entfernung parkt.
W wie Weather Channel
Zu den Kanälen, die mit den Fernsehern vieler Hotel-/Motelzimmer zu erreichen sind, zählt der Weather Channel. Die Verlässlichkeit der Prognosen ist recht beeindruckend, vor allem wenn es um die lokale Vorhersage für die nächsten ein oder zwei Tage geht, die zu manchen Zeiten alle zehn Minuten gesendet wird („Locals on the 8s"). Ist man mehr als nur einen Tag in der betreffenden Gegend, ist es auf Grund dieser Prognose durchaus möglich, die ins Auge gefassten Aktivitäten mit der Wettervorhersage abzugleichen und gegebenfalls die Planungen ein wenig zu verändern.
X wie Xtra-Spur
In Ballungsgebieten ist auf der linken Spur von Highways dann und wann eine weiße Raute aufgemalt und zusätzlich wird per Aufschrift oder Schild auf den Begriff „Car Pool" hingewiesen. Meist steht darüber hinaus noch „2 or more" zu lesen. Das bedeutet nichts anderes, als dass auf dieser Spur ausschließlich Autos fahren dürfen, in denen mindestens zwei Personen sitzen. Das mag sich zunächst nicht besonders spektakulär anhören, wenn man aber weiß, dass die meisten amerikanischen Wagen mit nur einem einsamen Menschen besetzt sind, dann ahnt man: „Car Pool" bedeutet „freie Fahrt".
Aufpassen muss man allerdings, dass man die Sonderspur rechtzeitig vor einer anvisierten Ausfahrt wieder verlässt, denn diese Fahrbahnen kann man häufig nur an bestimmten Punkten erreichen und wieder verlassen.
Y wie Yards und andere Maße
Eine ganze Reihe von in den USA gebräuchlichen Maßen und Maßeinheiten sind bei uns nicht oder kaum geläufig. Nachfolgend einige wichtige Umrechnungshilfen:
1 mile = 1,609 Kilometer
1 yard = 91,5 Zentimeter
1 foot = 30,48 Zentimeter
1 pound = 453,6 Gramm
25 Meilen pro Stunden (mph) = 40 km/h
35 mph = 56 km/h
55 mph = 88 km/h
65 mph = 105 km/h
75 mph = 121 km/h
1 gallon (Benzin) = 3,787 Liter
32°Fahrenheit = 0°Celsius
50°Fahrenheit = 10°Celsius
59°Fahrenheit = 15°Celsius
68°Fahrenheit = 20°Celsius
77°Fahrenheit = 25°Celsius
86°Fahrenheit = 30°Celsius
95°Fahrenheit = 35°Celsius
Konfektionsgrößen für Herren (Jacken, Hosen): 36US = 46D 38US = 48D 40US = 50D usw.
Konfektionsgrößen Damen (Kleider, Kostüme, Hosen): 6US = 36D 8US = 38D 10US = 40D usw.
Z wie Zahlungsmittel
Die Zahlung mit Kreditkarten ist in den USA nach wie vor viel verbreiteter als bei uns. Eine USA-Reise ohne Kreditkarte ist praktisch nicht möglich, zumindest aber nicht empfehlenswert. Allerdings: Verlässt man sich gänzlich auf die Kreditkarte und will also auch keine nennenswerten Summen an Bargeld mit auf die Reise nehmen, steht man zumindest dort, wo der nächste Geldautomat fern ist (und solche Gegenden gibt es in Amerika reichlich), schnell ohne Cash da, wenn man es denn doch mal braucht: an einem nur auf Bargeld ausgerichteten Automaten, beim Liegenlassen des kleinen Trinkgelds für das Zimmermädchen, beim Erwerb der Postkarte im Visitor Center des Nationalparks, beim Einsteigen in den Linienbus in einer Großstadt. - Abhilfe: wie vor zehn oder zwanzig Jahren für einige hundert Dollar Reiseschecks mitnehmen und von Zeit zu Zeit einsetzen. 50$-Reiseschecks kann man nach wie vor problemlos z.B. im Supermarkt oder im Hotel/Motel einlösen. Da man die Differenz zum Rechnungsbetrag in Bargeld zurückbekommt, bleibt man stets „flüssig". Oder aber man nimmt ganz einfach die gleiche Summe an Bargeld mit auf die Reise.
Z wie zweiter Fahrer
Unbedingt zu empfehlen ist es, bei der Übernahme eines angemieteten Autos einen zweiten Fahrer in den Vertrag aufnehmen zu lassen. Das ist im Normalfall sogar kostenlos, wenn der zweite Fahrer Ehegatte des Fahrzeugmieters ist oder zumindest den gleichen ständigen Wohnsitz nachweisen kann. Nur wenn ein zweiter Fahrer im Vertrag erfasst ist, gelten Vertrag und Versicherungskonditionen auch z.B. bei einem Unfall, bei dem eben dieser zweite Fahrer den Wagen steuerte. Andernfalls kann es unangenehm und teuer werden.
Mag man auch im Vorfeld davon ausgehen, dass es stets die gleiche Person sein wird, die den Wagen fährt, ist die besagte Eintragung trotzdem sinnvoll: Wie leicht kann es beispielsweise der Fall sein, dass sich der designierte Fahrer einmal wegen Kopfschmerzen nicht sonderlich wohl fühlt, und die Last des Fahrens der nächsten 200 Meilen auf dem Highway gern abgeben würde.
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