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Wind Cave (mit Custer State Park) -
unten Höhlenlabyrinth, oben wilde Tiere

Bison im Wind Cave National Park

Namensgeber für den Wind Cave National Park ist ein insgesamt 80 Meilen (rund 130 Kilometer) langes Höhlensystem. Die gleichen Kräfte, die vor etwa 60 Millionen Jahren für die Hebung der Black Hills verantwortlich waren, bildeten Spalten in den unterirdischen Kalksteinschichten der Region. Wasser drang ein und schuf im Laufe der Jahrmillionen ein weit verzweigtes Geflecht von Gängen, Räumen und Tunneln.

In der Wind Cave sind viele mineralische Gebilde zu bewundern, die mal an Honigwaben, mal - im Falle kleiner am Gestein „klebender" Kügelchen - an Popcorn erinnern. Da die Höhle allerdings relativ trocken ist, findet man nur wenige Stalagmiten und Stalagtiten. Ungewöhnliche starke Druckunterschiede, die einen beständigen Windzug verursachen, sind die Ursache für den Namen des Höhlensystems.

Die oberirdischen Attraktionen sind tierischer Art: Zwei Bisonherden haben ihr Zuhause im Park, und sozusagen in einem eigenen unterirdischen Gängesystem wohnen possierliche Erdmännchen, die die Amerikaner Prairie Dogs nennen.

Der direkt nördlich angrenzende Custer State Park ist nach dem mittlerweile durchaus umstrittenen „Helden" aus den Indianerkriegen des 19.Jahrhunderts benannt, dessen Regiment am Little Bighorn von den Sioux vernichtet wurde. Gezackte, steil aufragende Granitfelsen und eine Bisonherde sind die Hauptattraktionen des Parks, der gemeinsam mit dem Wind Cave National Park jede Menge Sehens- und Erlebenswertes bietet.