Rocky Mountain -
auf der höchsten Durchgangsstraße Nordamerikas

Schon die Täler liegen 2.000 Meter hoch. Die durchschnittliche Höhe, auf der man sich bei einer Reise durch den Park bewegt, beträgt rund 3.000 Meter. Die Luft ist also dünn im Rocky Mountain National Park. Und das merkt selbst der trainierte Reisende: Die Schritte fallen schwerer, der Puls klopft in den Schläfen.
Kann man sich langsam an die Höhe herantasten, dann fällt es längst nicht so schwer, sich mit ihr zu arrangieren, als wenn man z.B. direkt aus dem nur etwa 70 Meilen (115 Kilometer) entfernten Denver anreist. Je nach Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sollte sich der Besucher auf diese Gegebenheiten einstellen. Auslassen aber sollte er die phantastische Hochgebirgswelt der amerikanischen Rockies, die ihr Sehens- und Erlebenswertes gerade hier im 1.000 Quadratkilometer großen Rocky Mountain National Park besonders prächtig präsentieren, jedoch nach Möglichkeit nicht.
Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit kann auch das Wetter dem Genuss der Bilderbuchlandschaft Grenzen setzen: Nur von Juni bis Anfang September kann man einigermaßen sicher sein, dass die Hauptstraße durch den Park frei von Schnee ist - eine 100-Prozent-Garantie dafür gibt es aber auch in dieser Zeit nicht.
