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Mount Rushmore -
in Stein gemeißelte Geschichte

Mount Rushmore

Das Mount Rushmore National Memorial mit den steinernen Köpfen der Präsidenten George Washington (Präsidentschaft 1789-1797), Thomas Jefferson (1801-1809), Abraham Lincoln (1861-1865) und Theodore Roosevelt (1901-1909) zählt zu den bekanntesten Markenzeichen der USA. Fast jeder hat schon einmal ein Foto oder einen Filmbeitrag gesehen, in dem die jeweils 18 Meter hohen Präsidentenköpfe vorkommen. So gipfelt z.B. die Schlussszene des Hitchcock-Klassikers „Der unsichtbare Dritte" in einer Kletterpartie in den Köpfen von Mount Rushmore.

Bei den Arbeiten an diesem National Memorial spielten Meißel und Hammer nur ganz am Ende beim filigranen Abschluss eine kleine Nebenrolle. Zuvor waren es Sprengstoff und pressluftgetriebene Werkzeuge, die rund 500.000 Tonnen Gestein aus dem Berg brachen. Das alles geschah zwischen 1927 und 1941 unter der Leitung des dänischstämmigen Bildhauers Gutzon Borglum. Gearbeitet wurde an dem Mammutprojekt allerdings lediglich sechseinhalb Jahre lang; zwischendurch gab es immer wieder Zwangspausen. Der Grund: In Zeiten der Weltwirtschaftkrise und des herannahenden Zweiten Weltkriegs war das Geld knapp. Gutzon Borglum erlebte die Fertigstellung der Präsidentenköpfe nicht mehr. Er starb im März 1941. Die Schlussarbeiten wurden von Lincoln Borglum, seinem Sohn, überwacht und im Oktober des gleichen Jahres beendet.

Das Sehens- und Erlebenswerte im Mount Rushmore National Memorial geht durchaus über die reine Betrachtung der Köpfe der vier Präsidenten hinaus.