Joshua Tree -
Yuccas und Kakteen mitten in der Wüste

Hauptattraktion des Joshua Tree National Park sind Wälder aus über zehn Meter hohen Yucca-Bäumen aus der Familie der Agavengewächse mit weit ausladenden Ästen und spärlichen Blattbüscheln. Ihre biblische Bezeichnung erhielten sie angeblich von durchreisenden Mormonen, die sich bei der Passage durch den heutigen Nationalpark an eine Textstelle aus dem Buch Josua erinnert fühlten: „... Du sollst dem Wege folgen, den Dir die Bäume zeigen ..."
Der südlichste Nationalpark Kaliforniens ist in zwei unterschiedliche Ökosysteme aufgeteilt. Sein östlicher Teil gehört zur riesigen Sonora-Wüste, liegt auf einer Höhe von weniger als 1.000 Metern über dem Meeresspiegel und weist die höchsten Temperaturen innerhalb des Parks auf. Dagegen zählt der westliche Teil zur Mojave-Wüste (sprich: Mohawi); er liegt mehr als 1.000 Meter hoch und ist der landschaftliche interessantere Abschnitt. Nur hier stehen z.B. die namensgebenden Joshua Trees, die dem Park insbesondere in ihrer von März bis April dauernden Blütezeit einen überaus reizvollen Anblick verleihen. Die Kakteen um sie herum beginnen ebenfalls in dieser Zeit zu blühen. Aber auch in anderen Monaten hat der Joshua Tree National Park genügend Sehens- und Erlebenswertes vorzuweisen.
