Highway No 1 zwischen San Francisco und Los Angeles -
Traumstraße direkt am Pazifik

Er ist die längste zusammenhängende Sehenswürdigkeit Kaliforniens: Der Highway No 1 gilt insbesondere auf seinem Abschnitt zwischen San Francisco und Los Angeles als eine der Traumstraßen der Welt. Die Szenerie wechselt häufig auf den gut 400 Meilen (640 Kilometern) von der Metropole am Golden Gate bis zur Stadt der Engel. Vorgelagerte Felsinseln, Steilküste bei Big Sur, Sandstrände ab Santa Barbara - für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Mancher Besucher allerdings, der die Gegend in Film und Fernsehen schon kennen und über die vielen Meilen hinweg auch bereits ein bisschen lieben gelernt hat, wird enttäuscht sein, wenn er sie zur besten Sommerzeit wolkenverhangen oder in dichten Nebel gehüllt vorfindet. Das ist auf der nördlichen Hälfte der Strecke in den Monaten Juni bis September alles andere als unüblich. In dieser Zeit ist die Luft oft schon sommerlich warm - ganz im Gegensatz zu den kühlen Strömungen des Pazifischen Ozeans. Der Temperaturunterschied zwischen Wasser und Land sorgt dafür, dass sich im unmittelbaren Küstenbereich Wolken oder Nebel bilden. Manchmal gilt das nur für den ersten halben Kilometer der Landfläche. Dann fährt man im Nebel parallel zur Wasserlinie, und wenn die Straße ein kleines Stück landeinwärts führt, gelangt man sofort in strahlenden Sonnenschein, bevor es zurück gen Küste in den Nebel geht.
Dem Sehens- und Erlebenswerten entlang des Highway No 1 tut selbst das aber (fast) keinen Abbruch.
