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Death Valley -
einer der heißesten Plätze der Welt

Dante's View

Der Name klingt martialisch. Angesichts der extrem hohen Temperaturen - der Messrekord liegt bei 57°C - und der kargen Landschaft scheint er gar nicht mal übertrieben - und ist es historisch betrachtet doch zumindest ein wenig.

Im Winter 1848/49 verirrte sich hier eine Gruppe von Pionieren. Die Abenteurer hatten eine Abkürzung zu den neu entdeckten Goldfeldern Kaliforniens gesucht. Sie dachten, sie würden in dem wüstenhaften Gelände mit einem ausgetrockneten Salzsee in seiner Mitte umkommen, wurden dann aber bis auf einen doch gerettet. Einer der Pioniere drehte sich beim Verlassen des Tales noch einmal um und sagte: „Goodbye, Death Valley." Der Name für das 140 Meilen (225 Kilometer) lange und an seiner größten Ausdehnung 16 Meilen (26 Kilometer) breite abflusslose Becken, das bis zu 86 Meter unter Meeresspiegelniveau liegt, war geboren, und er hielt sich.

Zwar ist die häufig erzählte Geschichte von kochenden Autokühlern mit daraus resultierenden lebensgefährlichen Autopannen keine Mär, aber sie muss heutzutage auch niemanden mehr schrecken. Die Automobiltechnik hat sich weiter entwickelt, und es sind stets genügend Touristen unterwegs, sodass man selbst im Falle einer Panne nicht lange unentdeckt bleiben würde. Längst steht das Death Valley nicht mehr auf der Ausschlussliste von Mietwagenfirmen. Das ist gut so, denn die Palette des Sehens- und Erlebenswerten ist im Death Valley National Park besonders breit.