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Zion -
biblische Namen für rote Riesen aus Stein

Zion Canyon

Sie heißen Isaac, Abraham, Jacob oder aber Temple of Sinawava. Sie sind rot, sie sind groß und sie sind die Attraktionen von Zion, dem 1909 gegründeten und damit ältesten Nationalpark Utahs. Bei der Benennung vieler der steil aufragenden Erhebungen und auch des Parks selbst griffen seine Entdecker auf die Bibel zurück. Die Erhabenheit des Gebiets im Süden Utahs, die man spätestens spürt, sobald man sich auf der nur sechs Meilen (zehn Kilometer) langen Stichstraße ins Herz des Parks befindet, macht das verständlich. Auf Grund des hohen Besucheraufkommes ist diese Stichstraße von März bis Oktober nur an Bord von kostenlosen Shuttle Buses zu befahren. Da die vor allem am Visitor Center gelegenen Parkplätze im Verhältnis zur Zahl der Besucher nicht besonders zahlreich sind, empfiehlt es sich, den Umstieg auf die Busse möglichst früh am Tag vorzunehmen.

Obwohl der Zion National Park und der Bryce Canyon National Park nur etwa anderthalb Autostunden voneinander entfernt und auch erdgeschichtlich eng verwandt sind, haben sie optisch so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Eigentlich müssten sie einen Teil ihrer Namen tauschen, denn im Gegensatz zum Bryce Canyon ist der Zion tatsächlich durch die „einschneidende", Schluchten bildende, viele Millionen Jahre dauernde Arbeit von Wasser entstanden. Der Virgin River, der auch heute noch durch den Park fließt, ist für einen großen Teil dieser Arbeit verantwortlich. Die massiven, dunkelroten Berge des Zion National Parks bieten Raum für mehr als genug Sehens- und Erlebenswertes.