Petrified Forest -
bunt sind die Bäume und die Wüste

Hier stehen die Bäume nicht, hier liegen sie - und das seit rund 200 Millionen Jahren. Ehedem war die Mitte dessen, was wir heute Arizona nennen, mit dichtem Wald bewachsen. Als sich die Landschaft veränderte, wurden umgestürzte Bäume von Erdmassen bedeckt und dabei luftdicht eingeschlossen. Das hatte zur Folge, dass die Bäume nicht vermoderten. Statt dessen „ersetzten" nach und nach Quarzkristalle die Holzfasern, Silikate mit verschiedenen Färbungen lagerten sich in die Zellen ein. Als im Laufe der Jahrmillionen die Bäume wieder freigelegt wurden, war eine Art „bunter Waldfriedhof" entstanden: Stämme, die auf den ersten Blick wie gerade eben umgestürzt wirken, und beim zweiten Hinsehen ihre farbenfrohe, steinerne Eigenart offenbaren.
Aber der Petrified Forest National Park bietet noch mehr: Bunt sind hier nämlich nicht nur die Bäume, bunt ist auch die Wüste. Der Norden des Parks verwöhnt mit Blicken in die Painted Desert, einer vor allem in den Morgen- und Abendstunden farbenfrohen, kargen Landschaft. Beides - Bäume und Wüste - sorgen dafür, dass der Petrified Forest reichlich Sehens- und Erlebenswertes bietet.
