usa-tour.org - Sie reisen, wir planen.

Sie reisen, wir planen.

Drucken

Monument Valley -
ist das wirklich kein Film?

Elephant Butte im Monument Valley Tribal Park

Als in den 1980er Jahren die Tabakwerbung noch erlaubt war, lernte ein Jeder das fast genau auf der Staatengrenze zwischen Utah und Arizona gelegene Monument Valley kennen - ob er wollte oder nicht. Der reitende Cowboy rauchte seine Zigarette vor der Kulisse der riesigen, steil aus der ebenen Landschaft aufragenden Gesteinsformationen. Das Bild drang in jeden Kinosaal, in jedes Wohnzimmer und in jeden Kopf. Und da ist es noch heute, denn unterwegs im Monument Valley, kommt einem die Szenerie so vertraut vor, dass man sekündlich erwartet, einen lässigen Reiter hinter einem Felsen auftauchen zu sehen. Dabei gehört das Gelände denen, die in den Western immer die Anderen waren: Monument Valley ist kein National Park, sondern ein Tribal Park, Indianerland.

In kaum einer anderen Region ist die Weite des amerikanischen Südwestens so stark zu empfinden wie im Monument Valley, inmitten der steinernen „Ruinen", an deren Zustand und Aussehen die Natur seit etwa 25 Millionen Jahren arbeitet. Das Monument Valley hat - wie auch der Bryce Canyon - einen irreführenden Namen. Es handelt sich keineswegs um ein Tal. Die Landschaft entstand nicht durch einen Fluss, sondern per Wind- und Regenerosion, die von einer ehemalig kompakten Hochfläche nur die heutigen Erhebungen aus härterem Gestein übrig ließen - ein wesentlicher Aspekt des Sehens- und Erlebenswerten im Monument Valley.