Arches -
die Parade der Felsbögen

An die 2.000 dieser natürlichen Bögen aus Stein findet man im Arches National Park. Mal sehr kleine, mal hohe, deren Durchlass wie eine Null aussieht, mal flache, dafür aber weit geschwungene - alle zusammen machen sie die größte Ansammlung solcher Felsbögen auf der Welt aus. Hinzu kommen pilzartige Steintürme, Zinnen, Kuppeln .... und was die Phantasie noch erkennen mag.
Die Bögen sind aus weichem, rotem Sandstein, der sich vor 150 Millionen Jahren in einem wüstenhaften, salzhaltigen Gelände ablagerte. Als sich dann große Teile des bedeckten Salzes auflösten, brach der darüber liegende Sandstein ein. Stehen blieb ein Labyrinth aus allerlei senkrechten Felsgraten, an denen sich die Erosionskraft von Wind und Wetter zu schaffen machte. Weiche Bereiche der dünnen Felsen verschwanden, widerstandsfähigeres Material war zunächst stärker als die Natur, wurde aber nichtsdestotrotz im Laufe der Zeit ab-, ja fast eher rundgeschliffen: die Felsbögen entstanden.
Auf Grund seiner Lage ganz im Osten von Utah ist Arches, obwohl einer attraktivsten Nationalparks der USA, zwar viel besucht, aber keineswegs so überlaufen wie die Parks im Süden des Bundesstaates, die nicht weit von Las Vegas und dem Grand Canyon entfernt liegen. Zudem verteilt sich im Arches National Park das Sehens- und Erlebenswerte ziemlich gerecht auf die unterschiedlichen Sektionen des Parks.
