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Congaree -
Oase der Ruhe mit Kiefern statt Palmen

Congaree National Park

Exakt in der Mitte von South Carolina, unweit der Hauptstadt Columbia, liegt Congaree, der einzige Nationalpark des Bundesstaates. Eine ganze Weile lang hieß er Congaree Swamp National Monument. Swamp für Sumpf. Als die Besucherzahlen deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben, und ohnehin die Umwidmung in einen Nationalpark anstand, entschied sich der zuständige National Park Service für eine Namensänderung. „Sumpf" schien den Verantwortlichen die Assoziation zu Begriffen wie „Mücken" oder „Versinken" denn doch zu nahe zu legen. Folgerichtig verschwand „Swamp" aus der Bezeichnung des Schutzgebietes.

In der Tat ist Congaree gar kein Sumpf, denn dieser Begriff beschreibt ein stehendes, nicht in Bewegung befindliches Feuchtareal. Congaree aber ist in Bewegung: Der Nationalpark ist das größte überschwemmte Waldgebiet Nordamerikas. Gespeist - und zwar in je nach Jahreszeit und Witterung unterschiedlichem Ausmaß - wird es aus dem Congaree River, der die südliche Grenze des Parks bildet. Der Fluss ist also ganz entscheidend am  Sehens- und Erlebenswerten des beschaulichen Congaree National Park beteiligt.