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Crater Lake -
tintenblauer Kratersee in 2.000 Metern Höhe

Crater Lake NP

© Matthew Kazmierski / 123RF

 

Den Indianern war er schon lange bekannt, als Goldsucher erst im Jahre 1853 den Crater Lake „entdeckten". Der 54 Quadratkilometer große See liegt 1.900 Meter über Meeresniveau und ist von einem rund 500 Meter hohen Felsring umgeben.

Die Geschichte des Sees begann vor 7.700 Jahren, als der Vulkan Mount Mazama ausbrach und dann in sich zusammenfiel. Die dabei entstandene Caldera, der Einbruchsbereich des Vulkans, bildete das Becken des Sees. Regen und Schmelzwasser sammelten sich in dem Becken, und der mit 580 Metern tiefste See der USA entstand.

Seit 1902 ist das Gebiet um den See ein Nationalpark, seinerzeit der sechste in Nordamerika. Das ganz besondere und für jeden Reisenden unvergessliche am Crater Lake ist - zumindest wenn der Besuch an einem sonnigen Tag erfolgt - die dunkelblaue Tintenfarbe, die ihm von seiner Tiefe verliehen wird. Nur: So ganz einfach ist das mit dem Sonnentag nicht. Ab Oktober ist die Ringstraße um den See für gewöhnlich wegen Schnees gesperrt; wieder geöffnet wird sie in aller Regel während des Julis. Aber auch in der kurzen Periode ihrer Öffnung stellen bisweilen undurchdringliche Nebelwände oder tiefhängende Wolken das optisch einmalige Erlebnis Crater Lake in Frage. Natürlich hängt der Genuss des Sehens- und Erlebenswerten im Crater Lake National Park damit auch von den Witterungsverhältnissen ab.